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Es ist eine Freude...

Es ist eine Freude... published on Keine Kommentare zu Es ist eine Freude...

...dieses Buch zu lesen: Michele Boldrin and David K. Levine, "Against Intellectual Monopoly"

Pröbchen:

The consequence of the tremendous reduction in the cost of copying and redistributing
visual materials, and the advent of peer-to-peer networks has not brought about any reduction in the quantity of new pornography available to consumers – indeed it seems to have expanded considerably – nor are we aware of complaints about a reduction in quality.

Mit Dank an Rayson und damit auch SteffenH

Nachtrag: Um hier nicht Rayson und Steffen mit Schmuddelkram in Verbindung zu bringen: Es geht in diesem Buch nicht maßgeblich um Pornographie.

Was macht er gerade?

Was macht er gerade? published on 2 Kommentare zu Was macht er gerade?

Jaja, die Fans:

"If the grammar is... perfectly explicit... we may... call it a generative grammar" (Chomsky, 1965, p.4), "I have always understood a generative grammar to be nothing more than an explicit grammar" (Chomsky, 1995, p.162, fn.1). Note that some linguists wrongly use the term generative as only referring to whatever the current approach advocated by Chomsky happens to be.
[Formal Grammar (HPSG), Adam Przepiórkowski (2000), S. 2, Fn. 4]

Was wird bloß aus der 'generativen Grammatik', wenn der Mann nicht mehr lebt?

Fünffach Sinnlos

Fünffach Sinnlos published on 4 Kommentare zu Fünffach Sinnlos

Sieht man nichts,
So sind die Tage
Lang und dunkel, ohne Frage.
Und sieht man nur ein kleines Licht
Hilft es nicht.

Hört man nichts,
So wünscht man Augen
Würden auch zum Hören taugen.
Man sähe sich ein Hörspiel an
Dann und wann.

Riecht man nichts,
So ist das Leben
Geruchsneutral, gern zugegeben.
Man röch' gern was und sei's nur kurz
Und nicht gut.

Schmeckt man nichts,
Ist Spaß am Essen
Ein für allemal gegessen.
Im Restaurant heißt stets die Wahl
"Mir egal"

Wer nichts fühlt, dem geht es besser:
Er legt sich furchtlos unters Messer,
Braucht an Treppen kein Geländer,
Benötigt keine Pfannenwender,
Sucht gerne Heu im Nadelhaufen,
Kann ein Faß auf einmal saufen
Und, es ist ein großer Segen,
Die Hand für mich ins Feuer legen;
Läuft ohne Schuhe durch die Arktis,
Spürt nicht den Schmerz der Herzinfarktis
Und tötet sie, dann, allemal,
Stirbt er völlig ohne Qual.
Bricht ihm ein Bein, so sagt er: „Na,
Es ist ja noch ein zweites da!“
Und ihm sind gar der Liebe Hiebe
So gleich wie Eigentum dem Diebe.

Nachtrag: "vergessen" in Strophe vier umgeschrieben in "gegessen" auf Anregung von I.H.

Frage

Frage published on 6 Kommentare zu Frage

Sind diese Sätze in sich widersprüchlich?

(1) Das Hähnchen ist gebraten, aber niemals gebraten worden
(2) Die Tür ist geschlossen, aber niemals geschlossen worden
(3) Das Buch ist geschrieben, aber niemals geschrieben worden

Wichtig ist dabei, daß man sich für beispielsweise (1) ja auch in irgendwelche abstrusen Phantasiewelten hineindenken kann: Im Schlaraffenland, zum Beispiel, fliegen dem Eßwilligen die gebratenen Hühner in den Mund. Gebraten sind sie also, aber bedeutet das auch, daß sie gebraten wurden?

Schachtelsatz

Schachtelsatz published on 2 Kommentare zu Schachtelsatz

Davon, jetzt zu schildern, welche Pein es mir bereitete, festzustellen, daß ich einen der elendsten Schachtelsätze der deutschen Sprache verfaßt hatte, sehe ich, da die Erkenntnis mir noch in allen Gliedern sitzt gleich einem Ganzkörpermuskelkater wie er einen befällt etwa einen Tag nachdem man zu schnell irgendwo aufgeschlagen ist, im Verlaufe eines Unfalles beispielsweise, und da ich fürchte, daß mich Scham und Schuldgefühl in die Knie zwingen und töten könnten, sollte ich auch nur ein Wort verlieren über mein unsägliches Leid und meine tiefe Zerknirschung ob des grausligen Ungeheuers aus meiner Feder, welches noch immer in meinem Kopfe herumspukt und sich dort rumorend und tobend gebärdet, als wolle es meine Seele ganz verschlingen, um daraufhin gesättigt und zufrieden in die tiefsten Abgründe der Hölle hinabzurauschen, entschlossen dort sein unheiliges Mahl während eines tiefen und von keinem Traume getrübten Schläfchens gleich einem friedlich schlummernden Säugling, der soeben die Mutterbrust genossen hat, zu verdauen, sollte ich darüber reden anstatt sittsam zu schweigen und zu vergessen, so schnell mir dies möglich ist, ab.

(Topologische Analyse nur auf Anfrage)

Quoten heben

Quoten heben published on 5 Kommentare zu Quoten heben

Years of whinging by lazy CS undergrads like me, combined with complaints from industry about how few CS majors are graduating from American universities, have taken a toll, and in the last decade a large number of otherwise perfectly good schools have gone 100% Java. It's hip, the recruiters who use "grep" to evaluate resumes seem to like it, and, best of all, there's nothing hard enough about Java to really weed out the programmers without the part of the brain that does pointers or recursion, so the drop-out rates are lower, and the computer science departments have more students, and bigger budgets, and all is well.
[Joel on Software]