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Brothers In Arms?

Brothers In Arms? published on Keine Kommentare zu Brothers In Arms?

"I’m pretty certain that, within a few years, Microsoft themselves will be strong advocates against software patents," Shuttleworth [Gründer des Ubuntu-GNU/Linux-Distributors Canonical, D.L.] wrote. "Microsoft is irrevocably committed to shipping new software every year, and software patents represent landmines in their roadmap which they are going to step on, like it or not, with increasing regularity."

[...]

"Microsoft will lose a patent trench war if they start one, and I’m sure that cooler heads in Redmond know that," he wrote. "The real threat to Linux is the same as the real threat to Microsoft, and that is a patent suit from a person or company that is NOT actually building software, but has filed patents on ideas that the GNU project and Microsoft are equally likely to be implementing."

[...]

But even such companies - sometimes known as "patent trolls", although Shuttleworth said he himself dislikes the term - are not themselves the real enemy. "They are only following the rules laid out in law, and making the most of a bad system," he wrote.
[Techworld]

Die Sache verspricht also, spannend zu werden. Wenn es sich dabei auch nicht um die Art von Spannung handelt, die ich besonders goutiere.

Symmetrisierung

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"It's certainly a lot more likely that Microsoft violates patents than Linux does," said Torvalds, holder of the Linux trademark. If the source code for Windows could be subjected to the same critical review that Linux has been, Microsoft would find itself in violation of patents held by other companies, said Torvalds.
[InformationWeek]

In Großen und Ganzen sagt Torvalds im verlinkten Artikel das Gleiche wie Rayson und nachplappernder Weise ich. Aber die zitierte Passage verdient besondere Beachtung, argumentierte doch Steve Ballmer wie folgt:

"We live in a world where we honor, and support the honoring of, intellectual property," says Ballmer in an interview. FOSS patrons are going to have to "play by the same rules as the rest of the business," he insists. "What's fair is fair."
[CNNMoney]

Gleiches Recht und gleiche Pflichten für alle, das kann man einsehen. Also, Microsoft; her mit den Quellen, und man wird sehen, wie man sich einigen kann. Ein paar gute Lacher sind vielleicht auch drin. Wenn Euch diese Variante aber irgendwie unangenehm sein sollte: Shush. What's fair is fair. (Eigentlich wollte ich Trollen ja keine Beachtung mehr schenken, aber solche Vorsätze halten immer nur bis zum nächsten Beitrag.)

Und noch eine Anmerkung: Falls es wirklich zum befürchteten 'Patent-Armageddon' kommen sollte, dann können sich alle Optimisten nur bequem zurücklehnen und abwarten. Denn es wäre, kleine Reste an Vernunft an relevanter Stelle vorausgesetzt, kaum zu erwarten, daß das Patentrecht dergleichen unbeschadet übersteht.

Fooling Users Daily

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Microsoft told Fortune magazine that various free software products violate at least 235 patents, and it's time to expect users of this software to pay up patent licensing royalties: 'Microsoft General Counsel Brad Smith and licensing chief Horacio Gutierrez sat down with Fortune recently to map out their strategy for getting FOSS users to pay royalties. Revealing the precise figure for the first time, they state that FOSS infringes on no fewer than 235 Microsoft patents.
[Slashdot]

Klingt schlimm, ist es aber nicht weiter. Wie Rayson anmerkt handelt es sich nur um eine weitere Instanz der Fear-Uncertainty-Doubt-Taktik, mit der Microsoft groß geworden ist. Das einzig Ärgerliche ist eigentlich, daß diese Taktik so effizient ist. Aber Raysons Argumentation ist schlüssig:

Wenn es wirklich nur darum ginge, einen Wettbewerber daran zu hindern, sich an eigenem Code zu bedienen, dann würde Microsoft konkret sagen, wo es die Probleme sieht. Aber genau das tut es nicht, denn die Gemeinde der Linux-Programmierer würde dann wie angekündigt daran gehen, den Code zu umzuschreiben, dass dieses Problem aus der Welt geschafft wäre.

Mit bloßem "es sind Patente verletzt, wir sagen Euch aber nicht welche" wird man kaum Geld eintreiben können. Und sollte man sich irgendwann dazu hinreißen lassen, die genauen Patentverletzungen (so es denn überhaupt welche gibt) bekannt zu geben, dann sind diese wohl bald nicht mehr da.
Wichtig ist in erster Linie also, sich nicht verunsichern zu lassen, denn nichts anderes soll mit dieser abstrusen Vorgehensweise bewirkt werden; der Nutzer soll sich in einem ständigen Zustand der Unsicherheit befinden, weil er befürchtet, daß irgendwelche Zahlungen auf ihn zukommen könnten. Die beste Weise, damit umzugehen, ist so zu verfahren, wie in Foren und Blogs auch: Trollen einfach keine Beachtung schenken.

Das eigentliche Problem ist hier aber auch nicht das zwielichtige Geschäftsgebaren einer notorisch unredlichen Firma, sondern vielmehr das Patentrecht. Wer Interesse daran hat, sich dagegen zu engagieren, der sei (via Rayson) auf folgende Links verwiesen: http://www.ffii.org/, http://www.nosoftwarepatents.de/.

Spaß mit tcpdump

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03:45:22.883367 IP (tos 0x0, ttl 47, id 0, offset 0, flags [DF], proto: UDP (17), length: 490) 60.12.192.38.50952 > dslb-084-056-128-145.pools.arcor-ip.net.1026: [udp sum ok] UDP, length 462
E.....@./.y.<..&T8........L...(.......................{Z........O........$.V..2.b.%...................~................. FROM........................TO..............:.......:...STOP! WINDOWS REQUIRES IMMEDIATE ATTENTION. Windows has found 55 Critical System Errors. To fix the errors please do the following: 1. Download Registry Update from: www.registryalert.net
2. Install Registry Update
3. Run Registry Update
4. Reboot your computer

FAILURE TO ACT NOW MAY LEAD TO SYSTEM FAILURE!

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Da muß ich mir also Sorgen machen.

Nachtrag: Nein! Muß ich nicht!
Im Sinne meiner Informationspflicht als hochseriöser Mediendiensteanbieter möchte ich mit Nachdruck darauf hinweisen, daß man hier nach Strich und Faden versucht, Menschen verhohne zu piepeln. Ich habe ein Linux-System, deswegen kann ich gar keine 55 kritischen Windows-Systemfehler haben. Ich habe auch keine Registry, die ich bei www.registryalert.net updaten könnte. Die obige Meldung habe ich mir mit einem sogenannten Packet-Sniffer direkt aus dem TCP/IP-Stack geschnappt, sonst hätte ich sie niemals zu sehen bekommen. Die wird nämlich von zwielichtigen Gestalten (das rollende Auge sei hier als denkbare Möglichkeit genannt) auf gut Glück verschickt. Und wenn Sie die bizarre 'Fehlermeldung' nicht mehr sehen wollen, dann schalten sie doch einfach ihren Windows-Messenger aus.

Ich hätte damit rechnen müssen. www.registryalert.net ist innerhalb kürzester Zeit zu einem der Top-Suchbegriffe, die auf meine Seite führen, aufgestiegen.

Für jeden Geschmack ein Kind dabei

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Da ich mich kürzlich bereits beim willigen Konsum einer Planetopia-Internet-Sendung, als man eine Familie beim großen Glück mit dem neuen Notebook und dem Aufbau einer Familien-Homepage mit tollen Bildern zeigte, fragte, ob auf diese Homepage denn auch noch der Hinweis kommen werde: "Falls Sie Interesse an einem unserer Kinder haben, melden sie sich bitte unter folgender Emailadresse", hier nun ganz Web2.0 was Neues DuGeröhrt:


[via SistaWeb]

Schon wieder eine Frage

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Angenommen, man ist ein sehr ungeschickter Mensch und faßt rein zufällig ausgerechnet am Morgen des Tages, an dem man seinen neuen Paß einige Wochen zu spät beantragen möchte, mit allen zehn Fingern auf die heiße Herdplatte, sodaß für einige Zeit keine Fingerabdrücke mehr davon zu gewinnen sind. Bekommt man dann lediglich keinen Paß oder gleich U-Haft?

Canterbury Tort

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"Hallo, wer ist dran?"
"Hallo Gottfried, ich bin's, Johann."
"Tagchen Johann wie geht's so?"
"Eher schlecht."
"Och warum?"
"Weil ich gehört habe, daß du Decamerone kopieren und unter deinem Namen rausbringen willst. Das gefällt mir gar nicht. Unterlaß' es."
"Aber..."
"Ja, ich weiß, beim Filostrato habe ich nochmal beide Augen zugedrückt, aber jetzt habe ich die Schnauze voll. Mach mit Lorris' Dreck was du willst, aber laß die Finger von meinem geistigen Eigentum."
"OK..."
"Wirklich?"
"Ja."
"Will ich hoffen. Bis die Tage."

(Da Giovanni Boccaccio bereits seit einigen Jahren tot war (gest. 1375), als Geoffrey Chaucer die "Canterbury Tales" begann (Anfang der 1380er), und sein Nachlaßverwalter außerdem schlief, hat dieses Gespräch so oder so ähnlich niemals stattgefunden.)