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Zwölf Bergleute kommen bei Unglück in Kohlebergwerk ums Leben

Zwölf Bergleute kommen bei Unglück in Kohlebergwerk ums Leben published on 1 Kommentar zu Zwölf Bergleute kommen bei Unglück in Kohlebergwerk ums Leben

Am frühen Morgen des vergangenen Montages (2.1. 2006) wurden in einer Kohlenmine in Sago, West Virginia, 13 Bergarbeiter in einer Tiefe von 3962 Metern eingeschlossen. Ursache war vermutlich eine Explosion. Am Mittwochmorgen, nach 41 Stunden Rettungsarbeiten, wurde bekanntgegeben, zwölf der 13 Männer seien am Leben. Wie sich jedoch bereits eine halbe Stunde später herausstellte, war das Gegenteil der Fall: Zwölf der Bergarbeiter hatten das Unglück nicht überlebt.
Bei der Übermittlung der Nachricht war es offenbar zu einem Fehler gekommen; die entsprechende Mitteilung war dem Geschäftsführer der International Coal Group Ben Hatfield zufolge von allen Anwesenden gleichermaßen so verstanden worden, daß es zwölf Überlebende gebe.
Als die Nachricht korrigiert wurde, war die Fehlinformation bereits an die Öffentlichkeit weitergeleitet und von der Presse aufgegriffen worden. Die Öffentlichkeit wurde über die tatsächlichen Umstände erst drei Stunden später informiert. Er habe befürchtet, daß seine Informationen unvollständig sein könnten und vermeiden wollen, weitere Fehlinformationen zu verbreiten, sagte Hatfield. Als man den Angehörigen später die Wahrheit mitteilte, schlug deren Freude in Wut um; Hatfield mußte von einer Polizeieskorte geschützt werden.

[via Washington Post]

Die betroffene Mine ist bereits offenbar bereits seit einiger Zeit durch erhöhte Unfallzahlen aufgefallen, dafür aber nie ernsthaft zur Rechenschaft gezogen worden.

Nachtrag, 5.1., 15:40: Der letzte Link verwies auf eine andere Seite als vorgesehen. Das wurde geändert.

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