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Journalisten und Schrift

Journalisten und Schrift published on 1 Kommentar zu Journalisten und Schrift

Der Spiegel - oder auch 'Deutschlands größtes Boulevardmagazin', wenn ich mir den treffenden Ausdruck von Björn an dieser Stelle zueigen machen darf - schrieb Interessantes über Hunter S. Thompson. Ich zitiere:

Er galt als Rockstar unter den Schriftstellern und als Schriftsteller unter den Journalisten

Oha!

Beim Spiegel ist das wohl auch schon sehr verbreitet, daß ein Journalist nicht unbedingt Schriftsteller sein muß. Analphabetismus gilt jetzt als Behinderung; Redaktionen müssen Analphabetenquoten einhalten.

1 Kommentar

Für SpOn reicht es wenn du Buchstaben in einer Zeitung erkennen und auf dem Keyboard wiederfinden kannst, so wie das wohl <a href="http://www.blogbar.de/archi...">hier</a> und <a href="http://www.bildblog.de/?p=22" target=_BLANK>hier</a> der Fall war. Wenn das nicht geht solltest du zumindest in der Lage sein STRG+C und STRG+V zu beherrschen (<a href="http://www.medienrauschen.d...">siehe hier</a>). Ist aber okay, selbst mit schlechter PISA-Lesekompetenz kannst du dann immer noch ins Berufsleben einsteigen. So geht Arbeitsplatzpolitik.

Nur nebenbei nicht das Jammern vergessen, weil die Blogger den guten Journalistenrasen kaputt treten, den man so liebevoll pflegt.

Benutzung des "Boulevardmagazin"-Signets ist sogar erwünscht, darf ruhig die Runde machen.

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