Wo kämen wir hin ohne die Sklaverei. Die wirtschaftlichen Grundlagen würden unserer Gesellschaft vollends entzogen. Die Bereitschaft, Kredite für riskante Unternehmungen zu geben, würde auf Null sinken!
Wer würde denn freiwillig sein Geld in eine Unternehmung mit unklarem Ausgang einbringen, hätte er nicht Leib und Leben dessen, dem er es anvertraut, als Sicherheit? Freilich, man könnte materielle Sicherheiten verlangen. Doch wie leicht wäre es, diese Sicherheiten heimlich, auf krummen Pfaden zu verscherbeln, sodaß der Gläubiger am Ende doch leer ausgehen würde?
Nein, nur die Sklaverei, der Übergang des Lebens und der Arbeitskraft des Schuldners in das Eigentum des Gläubigers also, bietet uns die Möglichkeit, angemessen mit Schuldnern, die ihre Schuld nicht begleichen können, zu verfahren. Sie verhindert gleichermaßen, daß der Schuldner fahrlässig mit geliehenem Geld umgeht, wie sie dem Gläubiger die Sicherheit einräumt, sich den Schuldner selbst als wohlfeile Entschädigung für seinen finanziellen Verlust, falls es zu diesem kommt, aneignen zu können.
Ohne die Sklaverei käme alles zum Erliegen; nicht Innovation, nicht Wachstum, noch Wohlstand können ohne sie überhaupt gedacht werden.

Wie könnte man dagegen sein?