20/07/09: Deppenkarussell
Die derzeit vielleicht niveauniedrigste Institution der Bundesrepublik, detailliert erklärt: Klick.
19/05/09: GNU PG
Aus immer gegebenem Anlaß nun auch meine Schlüsseldaten:
Aktualisiert am 19.5.2009:
Public Key 0x8F335F4D
Fingerprint: B728 5EE2 8167 7F20 E3A2 7F5C 3984 F77C 8F33 5F4D
Aktualisiert am 19.5.2009:
Public Key 0x8F335F4D
Fingerprint: B728 5EE2 8167 7F20 E3A2 7F5C 3984 F77C 8F33 5F4D
12/04/09: I am a banana!
12/04/09: Biometerrorismus
Mama: "Ich finde es blöd, daß man da [auf einem biometrischen Paßbild, D.L.] ein Gesicht machen muß wie so ein Strafgefangener."
Ich: "Das zeigt einem immerhin, welchen Status man als deutscher Bürger hat; insofern ist es ehrlich."
Ich: "Das zeigt einem immerhin, welchen Status man als deutscher Bürger hat; insofern ist es ehrlich."
14/12/08: Herzlich willkommen im Rechtsstaat!
25/08/08: Satire oder nicht?
Aus dem Schönheitsschlaf zurückgekehrt wenden wir uns dem zu, was wir am besten können: Verkündigen!
Die politische Blogosphäre Deutschlands (der Teil des deutschsprachigen Netzes also wo jeder so 'ne Meinung aber kaum einer Ahnung hat) zerbricht sich gerade die Engelshäupter über die Frage, was Satire ist und was nicht. Das geht etwa so: "Das ist keine Satire, weil ich das doof finde und gar nicht lachen mußte" oder "ja genau, das ist keine Satire, denn ich finde es auch doof und mußte kein bißchen lachen" oder "dochdoch, das ist Satire, wegen Hitler".
Überqualifiziert wie wir im Bereich "politisches Bloggen" nunmal sind (zwei Meinungen und gar keine Ahnung) müssen wir da natürlich mittun. Deswegen, apodiktisch-kritisch-gut unser Service für Sie: Die Titanic-Cover des letzten Jahres im "Satire oder Schmiere?"-Test, fast exklusiv bei mentalschnupfen.
Satire oder Schmiere?
Januar: Satire
Februar: Satire (wegen Hitler)
März: Schmiere
April: Schmiere
Mai: Satire
Juni: Satire
Juli: Schmiere
August: Satire
September: Schmiere
Oktober: Schmiere
November: Satire
Dezember: Schmiere
Selbstverständlich geht diese Wertung mit der Forderung nach einem Verbot der mit "Schmiere" bewerteten Ausgaben einher. Die Urteile wurden, wie es sich bei politischen Diskussionen und Satirebewertungen geziemt, aus dem Bauch heraus gefällt und sind ohne fundierte Rechtfertigung gültig.
Die politische Blogosphäre Deutschlands (der Teil des deutschsprachigen Netzes also wo jeder so 'ne Meinung aber kaum einer Ahnung hat) zerbricht sich gerade die Engelshäupter über die Frage, was Satire ist und was nicht. Das geht etwa so: "Das ist keine Satire, weil ich das doof finde und gar nicht lachen mußte" oder "ja genau, das ist keine Satire, denn ich finde es auch doof und mußte kein bißchen lachen" oder "dochdoch, das ist Satire, wegen Hitler".
Überqualifiziert wie wir im Bereich "politisches Bloggen" nunmal sind (zwei Meinungen und gar keine Ahnung) müssen wir da natürlich mittun. Deswegen, apodiktisch-kritisch-gut unser Service für Sie: Die Titanic-Cover des letzten Jahres im "Satire oder Schmiere?"-Test, fast exklusiv bei mentalschnupfen.
Satire oder Schmiere?
Januar: Satire
Februar: Satire (wegen Hitler)
März: Schmiere
April: Schmiere
Mai: Satire
Juni: Satire
Juli: Schmiere
August: Satire
September: Schmiere
Oktober: Schmiere
November: Satire
Dezember: Schmiere
Selbstverständlich geht diese Wertung mit der Forderung nach einem Verbot der mit "Schmiere" bewerteten Ausgaben einher. Die Urteile wurden, wie es sich bei politischen Diskussionen und Satirebewertungen geziemt, aus dem Bauch heraus gefällt und sind ohne fundierte Rechtfertigung gültig.
19/04/08: Nein, eine Hohlbraze...
...ist Sandra Ahrabian nun wirklich nicht! Deswegen ist es auch ganz richtig, wenn es verboten wird, das zu behaupten. Wo kämen wir überhaupt hin, wenn irgendwas nicht verboten wäre? Hä?
25/03/08: Schlaflose Nächte
Wenn ich mir das so ansehe, dann hat wohl die überwältigende Mehrheit meiner werten Mitwahlberechtigten keine Probleme mit bizarren Paragraphen und der Tatsache, daß aufgrund dieser eben auch mal jemand für eine kurze, von jedem natürlich ohne weiteres zu verschmerzende Zeitspanne ins Gefängnis muß, auf daß die doitsche Sittlichkeit triumphiere. Wahrscheinlich hätten sie sonst schlaflose Nächte, wachliegend in dem Bewußtsein, daß gerade irgendwo irgendwer, ohne Angst vor Strafe haben zu müssen, wild seine Schwester rammeln könnte. Oder Schwestern; oh weh! Entspricht Gruppensex eigentlich dem doitschen Familienideal? Bin mir nicht sicher, vorsichtshalber verbieten.
Was ist eigentlich, wenn die Kinder fragen: "Warum ist Papa im Gefängnis?" Ich hoffe, die Mutter sagt: "Weil er mit Drogen gehandelt hat" und nicht "Weil es euch gibt".
Ich weiß nicht, ob ich kotzen oder weinen soll.
Was ist eigentlich, wenn die Kinder fragen: "Warum ist Papa im Gefängnis?" Ich hoffe, die Mutter sagt: "Weil er mit Drogen gehandelt hat" und nicht "Weil es euch gibt".
Ich weiß nicht, ob ich kotzen oder weinen soll.
22/03/08: Recht vor Gesetz
Ein Jahr, fünf Monate und zehn Tage. Für solange sollen sich die Gitter am 31. März wieder hinter Patrick Stübing schließen. Zwei Jahre und zwanzig Tage hat er bereits im Gefängnis verbracht. Und das alles, weil die Frau mit der er vier Kinder hat seine biologische Schwester ist.
Das kann man unmoralisch nennen oder verantwortungslos. Aber macht das einen Mann wie Patrick Stübing zum Verbrecher?
Wir appellieren an die zuständigen Behörden: Lassen Sie in diesem Fall Gnade vor Recht walten!
"Recht vor Gesetz", würde ich sagen. Ansonsten kann ich mich dem anschließen.
Lesenswert auch wieder "unfehlbar" zum Thema.
28/12/07: Willst Du Dich strafbar machen?
Klickst Du hier!
30/11/07: Plädoyer
Wieso habe ich ein flaues Gefühl wenn ich eine kritische Frage auf Abgeordnetenwatch stelle und gleichzeitig die Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung unterschreibe? Wieso habe ich das Gefühl, dass ich mich verdächtig machen könnte, sollte ich anfangen meine Mails oder meine Festplatte zu verschlüsseln?
Vielleicht weil zumindest die Verfolgungsbehörden Verschlüsselung als Verdachtsmoment ansehen und weil staatliche Websites schon seit 2001 im großen Stil als Honeypots verwendet wurden um IP-Adressen zu sammeln.
Aus einem ausgezeichneten Artikel von Björn: "Notizen aus dem State of Paranoia". Da ich freien Menschen nicht wild Befehle erteile, bleibt der Lesebefehl (lang, aber lohnt sich) allerdings aus.
Eine Anmerkung habe ich jedoch, betreffend die Bemerkung: "Vielleicht weil zumindest die Verfolgungsbehörden Verschlüsselung als Verdachtsmoment ansehen" - die Antwort auf die entsprechende Frage lautet nämlich: Eben deshalb. Genau deshalb, weil Verschlüsselung bisher noch das Privatvergnügen einiger weniger, die der albernen Idee verfallen sind, auch Emails könnten Briefumschläge vertragen und einer handvoll Terroristen ist. Eben deshalb weil, je mehr Leute Verschlüsselung einsetzen, jedes angenommen Verdachtsmoment umso unsinniger wird. Auch deshalb, weil manche, mich eingeschlossen, es angesichts der derzeitigen Situation mehr und mehr als Unverschämtheit empfinden, nicht nur fast jede Email als Postkarte zu empfangen, sondern die Antwort auch noch als solche versenden zu müssen.
Genau deshalb.
Die Installationshürde zu nehmen, muß man einfach verlangen können. Anleitungen gibt es z.B. hier.
Vielleicht weil zumindest die Verfolgungsbehörden Verschlüsselung als Verdachtsmoment ansehen und weil staatliche Websites schon seit 2001 im großen Stil als Honeypots verwendet wurden um IP-Adressen zu sammeln.
Aus einem ausgezeichneten Artikel von Björn: "Notizen aus dem State of Paranoia". Da ich freien Menschen nicht wild Befehle erteile, bleibt der Lesebefehl (lang, aber lohnt sich) allerdings aus.
Eine Anmerkung habe ich jedoch, betreffend die Bemerkung: "Vielleicht weil zumindest die Verfolgungsbehörden Verschlüsselung als Verdachtsmoment ansehen" - die Antwort auf die entsprechende Frage lautet nämlich: Eben deshalb. Genau deshalb, weil Verschlüsselung bisher noch das Privatvergnügen einiger weniger, die der albernen Idee verfallen sind, auch Emails könnten Briefumschläge vertragen und einer handvoll Terroristen ist. Eben deshalb weil, je mehr Leute Verschlüsselung einsetzen, jedes angenommen Verdachtsmoment umso unsinniger wird. Auch deshalb, weil manche, mich eingeschlossen, es angesichts der derzeitigen Situation mehr und mehr als Unverschämtheit empfinden, nicht nur fast jede Email als Postkarte zu empfangen, sondern die Antwort auch noch als solche versenden zu müssen.
Genau deshalb.
Die Installationshürde zu nehmen, muß man einfach verlangen können. Anleitungen gibt es z.B. hier.
16/09/07: Mutig
A company called Premier International Associates has filed suit against a slew of tech companies over infringement on two of the company's patents. Microsoft, Verizon, AT&T, Sprint, Dell, Lenovo, Toshiba, Viacom, Real, Napster, Samsung, LG, Motorola, Nokia, and Sandisk are named in one of the two suits filed this week, while Hewlett-Packard, Acer, Gateway, and Yahoo are named in another. All of the above companies are accused of violating Premier's patents for an electronic "List building system"—the older of which was applied for in 1997 and issued in 2001.
The patents describe what essentially comes down to a playlist.
[ars technica]
The patents describe what essentially comes down to a playlist.
[ars technica]
02/09/07: Vordruck
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider muß ich Ihnen mitteilen, daß ich auf elektronische Behördenpost prinzipiell nicht antworte und mir diese auch gar nicht erst ansehe. Sollten Sie also wirklich Kontakt mit mir aufnehmen wollen (worauf ich selbstredend keineswegs bestehe!), so wählen Sie dafür bitte den traditionellen Postweg. Sie erhalten dann in Kürze eine Email von mir.
Mit staatstragenden Grüßen,
----- -----
leider muß ich Ihnen mitteilen, daß ich auf elektronische Behördenpost prinzipiell nicht antworte und mir diese auch gar nicht erst ansehe. Sollten Sie also wirklich Kontakt mit mir aufnehmen wollen (worauf ich selbstredend keineswegs bestehe!), so wählen Sie dafür bitte den traditionellen Postweg. Sie erhalten dann in Kürze eine Email von mir.
Mit staatstragenden Grüßen,
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24/08/07: "GEZ-Gebühren"...
...würde ich niemals sagen oder schreiben. Ich verwende weder diesen Ausdruck ("GEZ-Gebühren") noch den gesetzlich vorgeschriebenen Ausdruck "gesetzliche Rundfunkgebühren", der mir stets grausam das deutsche Unrechtssystem bewußt macht. Ich sage: Potzscheiß.
Davon abgesehen: "Die GEZ will ihr mieses Image mit allen Mitteln los werden"
Für eine Vereinigung, die ihre "Werbung" vor nicht allzu langer Zeit noch darauf auslegte, möglichst als kriminelle Vereinigung wahrgenommen zu werden (nicht ganz zu unrecht, behaupten böse Zungen) ist das ein ganz erstaunlicher Sinneswandel.
Mit Dank an B.
Davon abgesehen: "Die GEZ will ihr mieses Image mit allen Mitteln los werden"
Für eine Vereinigung, die ihre "Werbung" vor nicht allzu langer Zeit noch darauf auslegte, möglichst als kriminelle Vereinigung wahrgenommen zu werden (nicht ganz zu unrecht, behaupten böse Zungen) ist das ein ganz erstaunlicher Sinneswandel.
Mit Dank an B.
28/05/07: Blacklist - Noch immer aktuell
Wegen ungebrochener, wohl eher sogar gestiegener Aktualität, hier nochmal ein Beitrag aus den ersten Tagen dieses Journals.
Kinderschänder oder Terroristen müssten nur zu der Landeseinrichtung in Kiel gehen, so Lemkes Kritik, um sich dort "praktische Hilfestellungen zum anonymen Surfen" und zum Verschleiern ihrer Spuren im Netz geben zu lassen.
So sprach's laut heise.de "Harald Lemke, Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie im Range eines Staatssekretärs" (ebd.) am 6. April [2005, Anmerkung D.L. am 28.5.2007] auf dem 8. Europäischen Polizeikongress.
Wahrscheinlich hat er da Recht. Sein Blickwinkel scheint allerdings etwas eingeschränkt zu sein, denn er hat andere Missetäter, die ganz ähnliche Verbrechen begehen, völlig außer Acht gelassen. Eine kleine Auswahl dieser verabscheuungswürdigen Einrichtungen und Menschen habe ich mich deshalb entschieden, hier aufzulisten.
1.) Altbekannt: Die Post (und ihre Konkurrenz). Gut, die beraten keinen. Aber sie transportieren jeden Tag tausende von Briefen und Paketen, und nie sehen sie nach, ob sich darin nicht vielleicht Kinderpornosammelalben oder Wasserstoffbomben befinden. Ungeheuer eigentlich, daß eine Demokratie solche Verantwortungslosigkeit duldet.
2.) Die Bahn: Die beraten auch keinen, sind aber trotzdem böse. Kürzlich bin ich erst wieder mit der Bahn gefahren und hatte eine große Reisetasche dabei. In diese Reisetasche hätte einiges an kinderpornographischen Produkten hineingepaßt; aber hat die Bahn nachgeschaut, ob ich sowas drin habe? Nein! Völlig skupellos nimmt man dort offenbar in Kauf, möglicherweise mitschuldig am Transport kinderpornographischer Dokumente zu werden. Und gar nicht auszudenken, was gewesen wäre, hätte ich eine Bombe dabeigehabt!
3.) Die Auskunft: Ohne nach dem Namen, dem Beruf, der ethnischen Abstammung, dem Glaubensbekenntnis oder auch nur wenigstens den guten Absichten des Auskunftsinteressierten zu fragen, geben deutsche Telephonauskünfte jedem x-beliebigen die von ihm gewünschten Telephonnummern. Noch nie hat mich jemand von der Auskunft gefragt: "Warum wollen sie da überhaupt anrufen? Es geht doch hoffentlich nicht um Kinderpornographie oder Terror?"
Hier wird man allerdings in Zukunft damit rechnen müssen, daß die Auskunft verpflichtet wird, jede erteilte Auskunft und jedes vermittelte Gespräch unverzüglich und auf eigene Kosten den zuständigen Behörden zu melden, damit entsprechende Abhörmaßnahmen in Gang gesetzt werden können.
4.) Passanten: Ganz gewöhnliche, unverdächtige Passanten laden ebenfalls grauenhafte Schuld auf sich, indem sie oft unvorsichtig, gutgläubig und naiv potentiellen Kinderpornographen - die dort vielleicht nach alleinreisenden Kindern spähen wollen - oder auch Terroristen den Weg zum Bahnhof erklären (siehe Punkt 2!). Gerade nach dem grauenhaften Anschlag von Madrid sollten sie es doch eigentlich besser wissen! Ihr unbedarften Passanten! Liegt euch denn gar nichts an der Sicherheit dieses Landes? Glaubt ihr denn, mit den paar grauchten Zigaretten (raucht ihr wenigstens?) sei eure bürgerliche Pflicht erfüllt?
5.) Ärzte: Ganz besonders gewissenlos handeln Ärzte die in Notfällen Hilfe leisten, ohne vorher zu überprüfen, ob sie nicht einem Kinderpornographen oder Terroristen helfen, den man besser sterben lassen sollte.
Diese Punkte, lieber Herr Lemke, sollten Sie beim nächsten Mal berücksichtigen! Ein allzu einseitiger Blick kann zu verfehlter Politik führen und auch - in extremen Fällen natürlich nur - zum Vorwurf mangelnder Intelligenz.
Kinderschänder oder Terroristen müssten nur zu der Landeseinrichtung in Kiel gehen, so Lemkes Kritik, um sich dort "praktische Hilfestellungen zum anonymen Surfen" und zum Verschleiern ihrer Spuren im Netz geben zu lassen.
So sprach's laut heise.de "Harald Lemke, Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie im Range eines Staatssekretärs" (ebd.) am 6. April [2005, Anmerkung D.L. am 28.5.2007] auf dem 8. Europäischen Polizeikongress.
Wahrscheinlich hat er da Recht. Sein Blickwinkel scheint allerdings etwas eingeschränkt zu sein, denn er hat andere Missetäter, die ganz ähnliche Verbrechen begehen, völlig außer Acht gelassen. Eine kleine Auswahl dieser verabscheuungswürdigen Einrichtungen und Menschen habe ich mich deshalb entschieden, hier aufzulisten.
1.) Altbekannt: Die Post (und ihre Konkurrenz). Gut, die beraten keinen. Aber sie transportieren jeden Tag tausende von Briefen und Paketen, und nie sehen sie nach, ob sich darin nicht vielleicht Kinderpornosammelalben oder Wasserstoffbomben befinden. Ungeheuer eigentlich, daß eine Demokratie solche Verantwortungslosigkeit duldet.
2.) Die Bahn: Die beraten auch keinen, sind aber trotzdem böse. Kürzlich bin ich erst wieder mit der Bahn gefahren und hatte eine große Reisetasche dabei. In diese Reisetasche hätte einiges an kinderpornographischen Produkten hineingepaßt; aber hat die Bahn nachgeschaut, ob ich sowas drin habe? Nein! Völlig skupellos nimmt man dort offenbar in Kauf, möglicherweise mitschuldig am Transport kinderpornographischer Dokumente zu werden. Und gar nicht auszudenken, was gewesen wäre, hätte ich eine Bombe dabeigehabt!
3.) Die Auskunft: Ohne nach dem Namen, dem Beruf, der ethnischen Abstammung, dem Glaubensbekenntnis oder auch nur wenigstens den guten Absichten des Auskunftsinteressierten zu fragen, geben deutsche Telephonauskünfte jedem x-beliebigen die von ihm gewünschten Telephonnummern. Noch nie hat mich jemand von der Auskunft gefragt: "Warum wollen sie da überhaupt anrufen? Es geht doch hoffentlich nicht um Kinderpornographie oder Terror?"
Hier wird man allerdings in Zukunft damit rechnen müssen, daß die Auskunft verpflichtet wird, jede erteilte Auskunft und jedes vermittelte Gespräch unverzüglich und auf eigene Kosten den zuständigen Behörden zu melden, damit entsprechende Abhörmaßnahmen in Gang gesetzt werden können.
4.) Passanten: Ganz gewöhnliche, unverdächtige Passanten laden ebenfalls grauenhafte Schuld auf sich, indem sie oft unvorsichtig, gutgläubig und naiv potentiellen Kinderpornographen - die dort vielleicht nach alleinreisenden Kindern spähen wollen - oder auch Terroristen den Weg zum Bahnhof erklären (siehe Punkt 2!). Gerade nach dem grauenhaften Anschlag von Madrid sollten sie es doch eigentlich besser wissen! Ihr unbedarften Passanten! Liegt euch denn gar nichts an der Sicherheit dieses Landes? Glaubt ihr denn, mit den paar grauchten Zigaretten (raucht ihr wenigstens?) sei eure bürgerliche Pflicht erfüllt?
5.) Ärzte: Ganz besonders gewissenlos handeln Ärzte die in Notfällen Hilfe leisten, ohne vorher zu überprüfen, ob sie nicht einem Kinderpornographen oder Terroristen helfen, den man besser sterben lassen sollte.
Diese Punkte, lieber Herr Lemke, sollten Sie beim nächsten Mal berücksichtigen! Ein allzu einseitiger Blick kann zu verfehlter Politik führen und auch - in extremen Fällen natürlich nur - zum Vorwurf mangelnder Intelligenz.
26/05/07: Sensibelchen
Ich merke, daß ich in letzter Zeit zunehmend sensibel auf Versuche irgendwelcher Dahergelaufener reagiere, mir irgendwelche Vorschriften zu machen oder über mich zu verfügen. Mich z.B. in den Urlaub zu schicken.
Genau das wurde mir nämlich kürzlich, vormittags, telephonisch von der Beauftragten für Abonnentenrückgewinnung einer großen deutschen Wochenzeitung angedroht: "Wir haben uns da was überlegt, und zwar: Wir schicken sie in den Urlaub!" Klar, wer die große deutsche Wochenzeitung nicht mehr liest, der muß reif für die Insel sein. Also bietet man ihm an, ihn für sieben Tage 'in den Urlaub zu schicken', wofür er dann als Gegenzug lediglich sein Abonnement wieder aufzunehmen braucht. Man hatte ob dieses genialen Einfalls wahrscheinlich Jubelsprünge erwartet, stieß jedoch nur auf Ablehnung (für sowas wecken die mich?) und rief seitdem nicht mehr an.
Heute im Radio wurde ich wenigstens nicht direkt angesprochen, darum war es erträglicher. Dort verzichtete man auch auf das 'schicken' und kam, falls ich mich richtig erinnere, mit einem simplen Imperativ aus: "Machen sie Urlaub!" Eigentlich nicht weiter schlimm, aber ich war von den Urlaubschickern wohl noch vorbelastet, und so gefiel mir auch das ganz und gar nicht.
Das alles ist aber ohnehin auszuhalten, verglichen mit Lackaffen, die mir sagen wollen was ich darf und was nicht. Bei solchen Dingen wie "Du darfst nicht morden" oder "Du darfst deinem Nachbarn nicht vor die Tür kacken" lasse ich es noch über mich ergehen, denn das sind Dinge, die ich ohnehin nicht tun will, sodaß mir diesbezügliche Vorschriften herzlich gleichgültig sein können. Nun steckt aber die Kanzlerin den Rahmen deutlich enger als gewohnt und erträglich: "Das sind [...] Dinge, über die darf man nicht diskutieren, die muß man einfach machen" sagt sie über Videoüberwachung öffentlicher Plätze (via Indiskretion Ehrensache). Diskussionsabstinenz als Kardinaltungend im demokratischen Gemeinwesen - aber nur wenn's wichtig ist, versteht sich! Da darf man nicht lang palavern. Gehört sich nicht. Ieh-bah.
Aber damit ist das Potential der Kanzlerin natürlich noch lange nicht ausgereizt. Was wäre man auch für eine Konservative, wenn man es bei einem "darf" in weniger als 30 Sekunden Redezeit beließe? Also wird nachgelegt: "Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm". Ein sehr moralisches "darf", und im passenden Kontext fast zustimmungsfähig:
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts von Kindesmißbrauch.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts tödlicher Verkehrsunfälle.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts hundertausender Toter in Darfur.
Aber die Kanzlerin wäre nicht die Kanzlerin, wüßte sie nicht mit etwas ganz originellem zu überraschen: Angesichts von Ein-bißchen-was-Wegschmeißen, angesichts von Einen-Anrempeln, angesichts Auf-den-Bürgersteig-Fahrens und In-der-dritten-Reihe-Parkens darf man sowas nicht sagen. Das ist nämlich einfach schlimm, findet die Kanzlerin. Schlimm und eine Gefährdung der inneren Sicherheit. Wer In-dritter-Reihe-Parken nicht schlimm findet, der ist nämlich gar nicht in der Lage, überhaupt noch was schlimm zu finden. Gesetz ist Gesetz. Alle Verstöße dagegen sind gleich schlimm. Und bei innerer Sicherheit gilt: Null Toleranz.
Und nun, Frau Kanzlerin, direkt an Sie: Ich will dürfen! Das issn Ding, wa? Ja, ich will dürfen! Ich will diskutieren dürfen ob Videoüberwachung eine sinnvolle Maßnahme sein kann, und ich will außerdem, daß das auch die sogenannten Volksvertreter tun dürfen. Vielleicht sollten die das sogar, wurden ja dafür gewählt. Denn zum "einfach machen" ist die Demokratie nicht die richtige Staatsform. Aber die haben wir nunmal. Doof, ich weiß, aber noch ist das nicht umfassend geändert.
Außerdem will ich Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht per se unglaublich schlimm halten dürfen. Ich will auch sagen dürfen, daß ich es nicht für unglaublich schlimm halte, und das tu ich hiermit auch: Ich halte Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht so schlimm! Dreist, aber OK, noch.
Und zu guter Letzt maße ich mir auch an, schlimm finden zu dürfen, obwohl ich nicht immer und alles schlimm finde. Frau Kanzlerin, das geht! Versuchen sie's doch auch mal, sie werden überrascht sein, wie bunt und vielfältig die Welt plötzlich sein kann. Hier was nicht Schlimmes, da was Schlimmeres, dort was ganz doll Schlimmes. Gibt es alles.
Damit liebe Frau Kanzlerin, verabschiede ich mich. Dem Souverän lege ich jedoch zuvor noch nahe, Sie in den offenbar dringend benötigten Urlaub zu schicken.
Nachtrag, 27.5., 16.22 Uhr: Man beachte, daß im verlinkten Video während des Klatschens möglicherweise ein Schnitt stattgefunden hat; Der Bezug zwischen Videoüberwachung und schändlichem Falschparken könnte dadurch konstruiert worden sein, und im Original nicht vorgelegen haben. Es könnte außerdem sehr gut sein, daß die beiden "darf" in mehr als 30 Sekunden Redezeit untergebracht waren.
Genau das wurde mir nämlich kürzlich, vormittags, telephonisch von der Beauftragten für Abonnentenrückgewinnung einer großen deutschen Wochenzeitung angedroht: "Wir haben uns da was überlegt, und zwar: Wir schicken sie in den Urlaub!" Klar, wer die große deutsche Wochenzeitung nicht mehr liest, der muß reif für die Insel sein. Also bietet man ihm an, ihn für sieben Tage 'in den Urlaub zu schicken', wofür er dann als Gegenzug lediglich sein Abonnement wieder aufzunehmen braucht. Man hatte ob dieses genialen Einfalls wahrscheinlich Jubelsprünge erwartet, stieß jedoch nur auf Ablehnung (für sowas wecken die mich?) und rief seitdem nicht mehr an.
Heute im Radio wurde ich wenigstens nicht direkt angesprochen, darum war es erträglicher. Dort verzichtete man auch auf das 'schicken' und kam, falls ich mich richtig erinnere, mit einem simplen Imperativ aus: "Machen sie Urlaub!" Eigentlich nicht weiter schlimm, aber ich war von den Urlaubschickern wohl noch vorbelastet, und so gefiel mir auch das ganz und gar nicht.
Das alles ist aber ohnehin auszuhalten, verglichen mit Lackaffen, die mir sagen wollen was ich darf und was nicht. Bei solchen Dingen wie "Du darfst nicht morden" oder "Du darfst deinem Nachbarn nicht vor die Tür kacken" lasse ich es noch über mich ergehen, denn das sind Dinge, die ich ohnehin nicht tun will, sodaß mir diesbezügliche Vorschriften herzlich gleichgültig sein können. Nun steckt aber die Kanzlerin den Rahmen deutlich enger als gewohnt und erträglich: "Das sind [...] Dinge, über die darf man nicht diskutieren, die muß man einfach machen" sagt sie über Videoüberwachung öffentlicher Plätze (via Indiskretion Ehrensache). Diskussionsabstinenz als Kardinaltungend im demokratischen Gemeinwesen - aber nur wenn's wichtig ist, versteht sich! Da darf man nicht lang palavern. Gehört sich nicht. Ieh-bah.
Aber damit ist das Potential der Kanzlerin natürlich noch lange nicht ausgereizt. Was wäre man auch für eine Konservative, wenn man es bei einem "darf" in weniger als 30 Sekunden Redezeit beließe? Also wird nachgelegt: "Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm". Ein sehr moralisches "darf", und im passenden Kontext fast zustimmungsfähig:
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts von Kindesmißbrauch.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts tödlicher Verkehrsunfälle.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts hundertausender Toter in Darfur.
Aber die Kanzlerin wäre nicht die Kanzlerin, wüßte sie nicht mit etwas ganz originellem zu überraschen: Angesichts von Ein-bißchen-was-Wegschmeißen, angesichts von Einen-Anrempeln, angesichts Auf-den-Bürgersteig-Fahrens und In-der-dritten-Reihe-Parkens darf man sowas nicht sagen. Das ist nämlich einfach schlimm, findet die Kanzlerin. Schlimm und eine Gefährdung der inneren Sicherheit. Wer In-dritter-Reihe-Parken nicht schlimm findet, der ist nämlich gar nicht in der Lage, überhaupt noch was schlimm zu finden. Gesetz ist Gesetz. Alle Verstöße dagegen sind gleich schlimm. Und bei innerer Sicherheit gilt: Null Toleranz.
Und nun, Frau Kanzlerin, direkt an Sie: Ich will dürfen! Das issn Ding, wa? Ja, ich will dürfen! Ich will diskutieren dürfen ob Videoüberwachung eine sinnvolle Maßnahme sein kann, und ich will außerdem, daß das auch die sogenannten Volksvertreter tun dürfen. Vielleicht sollten die das sogar, wurden ja dafür gewählt. Denn zum "einfach machen" ist die Demokratie nicht die richtige Staatsform. Aber die haben wir nunmal. Doof, ich weiß, aber noch ist das nicht umfassend geändert.
Außerdem will ich Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht per se unglaublich schlimm halten dürfen. Ich will auch sagen dürfen, daß ich es nicht für unglaublich schlimm halte, und das tu ich hiermit auch: Ich halte Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht so schlimm! Dreist, aber OK, noch.
Und zu guter Letzt maße ich mir auch an, schlimm finden zu dürfen, obwohl ich nicht immer und alles schlimm finde. Frau Kanzlerin, das geht! Versuchen sie's doch auch mal, sie werden überrascht sein, wie bunt und vielfältig die Welt plötzlich sein kann. Hier was nicht Schlimmes, da was Schlimmeres, dort was ganz doll Schlimmes. Gibt es alles.
Damit liebe Frau Kanzlerin, verabschiede ich mich. Dem Souverän lege ich jedoch zuvor noch nahe, Sie in den offenbar dringend benötigten Urlaub zu schicken.
Nachtrag, 27.5., 16.22 Uhr: Man beachte, daß im verlinkten Video während des Klatschens möglicherweise ein Schnitt stattgefunden hat; Der Bezug zwischen Videoüberwachung und schändlichem Falschparken könnte dadurch konstruiert worden sein, und im Original nicht vorgelegen haben. Es könnte außerdem sehr gut sein, daß die beiden "darf" in mehr als 30 Sekunden Redezeit untergebracht waren.
17/05/07: P != NP
Hoffe ich.
Hier findet sich mein neuer öffentlicher PGP-Schlüssel. Ich bitte ausdrücklich um Signaturen und darum, ihn so oft wie möglich zu verwenden. Noch gehe ich nicht so weit, unverschlüsselte Emails nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, denke aber darüber nach.
Hier findet sich mein neuer öffentlicher PGP-Schlüssel. Ich bitte ausdrücklich um Signaturen und darum, ihn so oft wie möglich zu verwenden. Noch gehe ich nicht so weit, unverschlüsselte Emails nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, denke aber darüber nach.
10/05/07: Schon wieder eine Frage
Angenommen, man ist ein sehr ungeschickter Mensch und faßt rein zufällig ausgerechnet am Morgen des Tages, an dem man seinen neuen Paß einige Wochen zu spät beantragen möchte, mit allen zehn Fingern auf die heiße Herdplatte, sodaß für einige Zeit keine Fingerabdrücke mehr davon zu gewinnen sind. Bekommt man dann lediglich keinen Paß oder gleich U-Haft?
26/10/06: Hä?
If you take out uncovered meat and place it outside on the street, or in the garden, or in the park, or in the backyard without cover, and the cats come to eat it ... whose fault is it, the cats' or the uncovered meat?
[Times Online via Achse des Guten]
Ich denke, daß es darauf ankommt, ob die Katze vom Baum der Erkenntnis genascht hat. Aber ich bin kein Kleriker, schon gar nicht einer vom Kaliber eines Sheik Taj Aldin al-Hilali.
Nachtrag: Als Nicht-Kleriker finde ich es übrigens besonders erstaunlich, daß die Schuldfähigkeit der Katzen noch niedriger liegt als die des toten Fleisches. Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Übersetzungsfehlerchen?
[Times Online via Achse des Guten]
Ich denke, daß es darauf ankommt, ob die Katze vom Baum der Erkenntnis genascht hat. Aber ich bin kein Kleriker, schon gar nicht einer vom Kaliber eines Sheik Taj Aldin al-Hilali.
Nachtrag: Als Nicht-Kleriker finde ich es übrigens besonders erstaunlich, daß die Schuldfähigkeit der Katzen noch niedriger liegt als die des toten Fleisches. Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Übersetzungsfehlerchen?
29/09/06: Mordsmeinung
A judge who struck down a Dover, Penn., school board's decision to teach intelligent design in public schools said he was stunned by the reaction, which included death threats and a week of protection from federal marshals.
[...]
In a 139-page decision last year, Jones ruled that the Dover school board intended to promote religion when it instituted a policy requiring students to hear a statement about intelligent design before ninth-grade biology lessons on evolution. He ruled that it is unconstitutional to teach intelligent design as an alternative to evolution.
"And if you would have told me when I got on the bench four years ago that I would have death threats in a case like this as opposed to, for example, a crack cocaine case where I mete out a heavy sentence, I would have told you that you were crazy," he said. "But I did. And that's a sad statement."
[AP/Wichita Eagle via Evolution]
Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich bei Fundamentalisten aller Couleur die Morddrohung als Mittel der Wahl im politischen Diskurs durchgesetzt hat. Frage an den fundamentalistischen Leser: Welcher Ihrer Meinungen würden Sie als erster mit einer deftigen Morddrohung Nachdruck verleihen wollen?
(Kommentare bitte hier)
[...]
In a 139-page decision last year, Jones ruled that the Dover school board intended to promote religion when it instituted a policy requiring students to hear a statement about intelligent design before ninth-grade biology lessons on evolution. He ruled that it is unconstitutional to teach intelligent design as an alternative to evolution.
"And if you would have told me when I got on the bench four years ago that I would have death threats in a case like this as opposed to, for example, a crack cocaine case where I mete out a heavy sentence, I would have told you that you were crazy," he said. "But I did. And that's a sad statement."
[AP/Wichita Eagle via Evolution]
Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich bei Fundamentalisten aller Couleur die Morddrohung als Mittel der Wahl im politischen Diskurs durchgesetzt hat. Frage an den fundamentalistischen Leser: Welcher Ihrer Meinungen würden Sie als erster mit einer deftigen Morddrohung Nachdruck verleihen wollen?
(Kommentare bitte hier)
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