30/05/07: Hmmm...
Derzeit Google-Treffer #1 für "seriöse Berichterstattung".
Ob ich nicht doch Werbung schalten sollte?
Ob ich nicht doch Werbung schalten sollte?
30/05/07: Wahlcomputer sind sicher?
29/05/07: So, jetzt wird's mir zu doof
Ich schalte den RSS-Reader ab und arbeite.
28/05/07: Blacklist - Noch immer aktuell
Wegen ungebrochener, wohl eher sogar gestiegener Aktualität, hier nochmal ein Beitrag aus den ersten Tagen dieses Journals.
Kinderschänder oder Terroristen müssten nur zu der Landeseinrichtung in Kiel gehen, so Lemkes Kritik, um sich dort "praktische Hilfestellungen zum anonymen Surfen" und zum Verschleiern ihrer Spuren im Netz geben zu lassen.
So sprach's laut heise.de "Harald Lemke, Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie im Range eines Staatssekretärs" (ebd.) am 6. April [2005, Anmerkung D.L. am 28.5.2007] auf dem 8. Europäischen Polizeikongress.
Wahrscheinlich hat er da Recht. Sein Blickwinkel scheint allerdings etwas eingeschränkt zu sein, denn er hat andere Missetäter, die ganz ähnliche Verbrechen begehen, völlig außer Acht gelassen. Eine kleine Auswahl dieser verabscheuungswürdigen Einrichtungen und Menschen habe ich mich deshalb entschieden, hier aufzulisten.
1.) Altbekannt: Die Post (und ihre Konkurrenz). Gut, die beraten keinen. Aber sie transportieren jeden Tag tausende von Briefen und Paketen, und nie sehen sie nach, ob sich darin nicht vielleicht Kinderpornosammelalben oder Wasserstoffbomben befinden. Ungeheuer eigentlich, daß eine Demokratie solche Verantwortungslosigkeit duldet.
2.) Die Bahn: Die beraten auch keinen, sind aber trotzdem böse. Kürzlich bin ich erst wieder mit der Bahn gefahren und hatte eine große Reisetasche dabei. In diese Reisetasche hätte einiges an kinderpornographischen Produkten hineingepaßt; aber hat die Bahn nachgeschaut, ob ich sowas drin habe? Nein! Völlig skupellos nimmt man dort offenbar in Kauf, möglicherweise mitschuldig am Transport kinderpornographischer Dokumente zu werden. Und gar nicht auszudenken, was gewesen wäre, hätte ich eine Bombe dabeigehabt!
3.) Die Auskunft: Ohne nach dem Namen, dem Beruf, der ethnischen Abstammung, dem Glaubensbekenntnis oder auch nur wenigstens den guten Absichten des Auskunftsinteressierten zu fragen, geben deutsche Telephonauskünfte jedem x-beliebigen die von ihm gewünschten Telephonnummern. Noch nie hat mich jemand von der Auskunft gefragt: "Warum wollen sie da überhaupt anrufen? Es geht doch hoffentlich nicht um Kinderpornographie oder Terror?"
Hier wird man allerdings in Zukunft damit rechnen müssen, daß die Auskunft verpflichtet wird, jede erteilte Auskunft und jedes vermittelte Gespräch unverzüglich und auf eigene Kosten den zuständigen Behörden zu melden, damit entsprechende Abhörmaßnahmen in Gang gesetzt werden können.
4.) Passanten: Ganz gewöhnliche, unverdächtige Passanten laden ebenfalls grauenhafte Schuld auf sich, indem sie oft unvorsichtig, gutgläubig und naiv potentiellen Kinderpornographen - die dort vielleicht nach alleinreisenden Kindern spähen wollen - oder auch Terroristen den Weg zum Bahnhof erklären (siehe Punkt 2!). Gerade nach dem grauenhaften Anschlag von Madrid sollten sie es doch eigentlich besser wissen! Ihr unbedarften Passanten! Liegt euch denn gar nichts an der Sicherheit dieses Landes? Glaubt ihr denn, mit den paar grauchten Zigaretten (raucht ihr wenigstens?) sei eure bürgerliche Pflicht erfüllt?
5.) Ärzte: Ganz besonders gewissenlos handeln Ärzte die in Notfällen Hilfe leisten, ohne vorher zu überprüfen, ob sie nicht einem Kinderpornographen oder Terroristen helfen, den man besser sterben lassen sollte.
Diese Punkte, lieber Herr Lemke, sollten Sie beim nächsten Mal berücksichtigen! Ein allzu einseitiger Blick kann zu verfehlter Politik führen und auch - in extremen Fällen natürlich nur - zum Vorwurf mangelnder Intelligenz.
Kinderschänder oder Terroristen müssten nur zu der Landeseinrichtung in Kiel gehen, so Lemkes Kritik, um sich dort "praktische Hilfestellungen zum anonymen Surfen" und zum Verschleiern ihrer Spuren im Netz geben zu lassen.
So sprach's laut heise.de "Harald Lemke, Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie im Range eines Staatssekretärs" (ebd.) am 6. April [2005, Anmerkung D.L. am 28.5.2007] auf dem 8. Europäischen Polizeikongress.
Wahrscheinlich hat er da Recht. Sein Blickwinkel scheint allerdings etwas eingeschränkt zu sein, denn er hat andere Missetäter, die ganz ähnliche Verbrechen begehen, völlig außer Acht gelassen. Eine kleine Auswahl dieser verabscheuungswürdigen Einrichtungen und Menschen habe ich mich deshalb entschieden, hier aufzulisten.
1.) Altbekannt: Die Post (und ihre Konkurrenz). Gut, die beraten keinen. Aber sie transportieren jeden Tag tausende von Briefen und Paketen, und nie sehen sie nach, ob sich darin nicht vielleicht Kinderpornosammelalben oder Wasserstoffbomben befinden. Ungeheuer eigentlich, daß eine Demokratie solche Verantwortungslosigkeit duldet.
2.) Die Bahn: Die beraten auch keinen, sind aber trotzdem böse. Kürzlich bin ich erst wieder mit der Bahn gefahren und hatte eine große Reisetasche dabei. In diese Reisetasche hätte einiges an kinderpornographischen Produkten hineingepaßt; aber hat die Bahn nachgeschaut, ob ich sowas drin habe? Nein! Völlig skupellos nimmt man dort offenbar in Kauf, möglicherweise mitschuldig am Transport kinderpornographischer Dokumente zu werden. Und gar nicht auszudenken, was gewesen wäre, hätte ich eine Bombe dabeigehabt!
3.) Die Auskunft: Ohne nach dem Namen, dem Beruf, der ethnischen Abstammung, dem Glaubensbekenntnis oder auch nur wenigstens den guten Absichten des Auskunftsinteressierten zu fragen, geben deutsche Telephonauskünfte jedem x-beliebigen die von ihm gewünschten Telephonnummern. Noch nie hat mich jemand von der Auskunft gefragt: "Warum wollen sie da überhaupt anrufen? Es geht doch hoffentlich nicht um Kinderpornographie oder Terror?"
Hier wird man allerdings in Zukunft damit rechnen müssen, daß die Auskunft verpflichtet wird, jede erteilte Auskunft und jedes vermittelte Gespräch unverzüglich und auf eigene Kosten den zuständigen Behörden zu melden, damit entsprechende Abhörmaßnahmen in Gang gesetzt werden können.
4.) Passanten: Ganz gewöhnliche, unverdächtige Passanten laden ebenfalls grauenhafte Schuld auf sich, indem sie oft unvorsichtig, gutgläubig und naiv potentiellen Kinderpornographen - die dort vielleicht nach alleinreisenden Kindern spähen wollen - oder auch Terroristen den Weg zum Bahnhof erklären (siehe Punkt 2!). Gerade nach dem grauenhaften Anschlag von Madrid sollten sie es doch eigentlich besser wissen! Ihr unbedarften Passanten! Liegt euch denn gar nichts an der Sicherheit dieses Landes? Glaubt ihr denn, mit den paar grauchten Zigaretten (raucht ihr wenigstens?) sei eure bürgerliche Pflicht erfüllt?
5.) Ärzte: Ganz besonders gewissenlos handeln Ärzte die in Notfällen Hilfe leisten, ohne vorher zu überprüfen, ob sie nicht einem Kinderpornographen oder Terroristen helfen, den man besser sterben lassen sollte.
Diese Punkte, lieber Herr Lemke, sollten Sie beim nächsten Mal berücksichtigen! Ein allzu einseitiger Blick kann zu verfehlter Politik führen und auch - in extremen Fällen natürlich nur - zum Vorwurf mangelnder Intelligenz.
27/05/07: Rekursion
Schau ich mal kurz bei Blogscout vorbei, will ich mal wissen, was so passiert und mit welchen bizarren Suchanfragen man wieder zu mir gekommen ist, und finde ich doch prompt das:
"pharao-porn"
Geil, denke ich mir, kannst dich ja gar nicht mehr dran erinnern, was über pharao-porn geschrieben zu haben, aber gut, daß du's getan hast.
Neugierig geworden google ich dann "pharao-porn" selbst mal und gehe daraufhin doch in einen Zustand mittelschwerer Verdutzung über:
mentalschnupfen » Porn Park
Referer - Letzte: [31/01/07 - 18:24] Google: porno Parik; [28/01/07 - 12:33] Google: pharao porn; [25/01/07 - 22:36] Google: *pharao porno ...
mentalschnupfen.org/item/208/catid/8 - 20k - Zusätzliches Ergebnis - Im Cache - Ähnliche Seiten
Da ich dies schreibe (bald nicht mehr) ist das oben Zitierte der einzige Google-Treffer, zu "pharao-porn", der auf meine Seite führt. (Es gibt noch einen zweiten Treffer, der nicht auf meine Seite führt, aber das macht ja nichts.) Und wo findet sich der Treffer? In der Referrer-Liste, weil Google also zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht...
Und, ja: Ich bin mir im Klaren darüber, daß es dafür auch einen terminierenden Grund geben muß.
"pharao-porn"
Geil, denke ich mir, kannst dich ja gar nicht mehr dran erinnern, was über pharao-porn geschrieben zu haben, aber gut, daß du's getan hast.
Neugierig geworden google ich dann "pharao-porn" selbst mal und gehe daraufhin doch in einen Zustand mittelschwerer Verdutzung über:
mentalschnupfen » Porn Park
Referer - Letzte: [31/01/07 - 18:24] Google: porno Parik; [28/01/07 - 12:33] Google: pharao porn; [25/01/07 - 22:36] Google: *pharao porno ...
mentalschnupfen.org/item/208/catid/8 - 20k - Zusätzliches Ergebnis - Im Cache - Ähnliche Seiten
Da ich dies schreibe (bald nicht mehr) ist das oben Zitierte der einzige Google-Treffer, zu "pharao-porn", der auf meine Seite führt. (Es gibt noch einen zweiten Treffer, der nicht auf meine Seite führt, aber das macht ja nichts.) Und wo findet sich der Treffer? In der Referrer-Liste, weil Google also zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht, weil Google zum Suchbegriff "pharao-porn" auf mich verwiesen hat? Aber warum? Vielleicht...
Und, ja: Ich bin mir im Klaren darüber, daß es dafür auch einen terminierenden Grund geben muß.
26/05/07: Sensibelchen
Ich merke, daß ich in letzter Zeit zunehmend sensibel auf Versuche irgendwelcher Dahergelaufener reagiere, mir irgendwelche Vorschriften zu machen oder über mich zu verfügen. Mich z.B. in den Urlaub zu schicken.
Genau das wurde mir nämlich kürzlich, vormittags, telephonisch von der Beauftragten für Abonnentenrückgewinnung einer großen deutschen Wochenzeitung angedroht: "Wir haben uns da was überlegt, und zwar: Wir schicken sie in den Urlaub!" Klar, wer die große deutsche Wochenzeitung nicht mehr liest, der muß reif für die Insel sein. Also bietet man ihm an, ihn für sieben Tage 'in den Urlaub zu schicken', wofür er dann als Gegenzug lediglich sein Abonnement wieder aufzunehmen braucht. Man hatte ob dieses genialen Einfalls wahrscheinlich Jubelsprünge erwartet, stieß jedoch nur auf Ablehnung (für sowas wecken die mich?) und rief seitdem nicht mehr an.
Heute im Radio wurde ich wenigstens nicht direkt angesprochen, darum war es erträglicher. Dort verzichtete man auch auf das 'schicken' und kam, falls ich mich richtig erinnere, mit einem simplen Imperativ aus: "Machen sie Urlaub!" Eigentlich nicht weiter schlimm, aber ich war von den Urlaubschickern wohl noch vorbelastet, und so gefiel mir auch das ganz und gar nicht.
Das alles ist aber ohnehin auszuhalten, verglichen mit Lackaffen, die mir sagen wollen was ich darf und was nicht. Bei solchen Dingen wie "Du darfst nicht morden" oder "Du darfst deinem Nachbarn nicht vor die Tür kacken" lasse ich es noch über mich ergehen, denn das sind Dinge, die ich ohnehin nicht tun will, sodaß mir diesbezügliche Vorschriften herzlich gleichgültig sein können. Nun steckt aber die Kanzlerin den Rahmen deutlich enger als gewohnt und erträglich: "Das sind [...] Dinge, über die darf man nicht diskutieren, die muß man einfach machen" sagt sie über Videoüberwachung öffentlicher Plätze (via Indiskretion Ehrensache). Diskussionsabstinenz als Kardinaltungend im demokratischen Gemeinwesen - aber nur wenn's wichtig ist, versteht sich! Da darf man nicht lang palavern. Gehört sich nicht. Ieh-bah.
Aber damit ist das Potential der Kanzlerin natürlich noch lange nicht ausgereizt. Was wäre man auch für eine Konservative, wenn man es bei einem "darf" in weniger als 30 Sekunden Redezeit beließe? Also wird nachgelegt: "Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm". Ein sehr moralisches "darf", und im passenden Kontext fast zustimmungsfähig:
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts von Kindesmißbrauch.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts tödlicher Verkehrsunfälle.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts hundertausender Toter in Darfur.
Aber die Kanzlerin wäre nicht die Kanzlerin, wüßte sie nicht mit etwas ganz originellem zu überraschen: Angesichts von Ein-bißchen-was-Wegschmeißen, angesichts von Einen-Anrempeln, angesichts Auf-den-Bürgersteig-Fahrens und In-der-dritten-Reihe-Parkens darf man sowas nicht sagen. Das ist nämlich einfach schlimm, findet die Kanzlerin. Schlimm und eine Gefährdung der inneren Sicherheit. Wer In-dritter-Reihe-Parken nicht schlimm findet, der ist nämlich gar nicht in der Lage, überhaupt noch was schlimm zu finden. Gesetz ist Gesetz. Alle Verstöße dagegen sind gleich schlimm. Und bei innerer Sicherheit gilt: Null Toleranz.
Und nun, Frau Kanzlerin, direkt an Sie: Ich will dürfen! Das issn Ding, wa? Ja, ich will dürfen! Ich will diskutieren dürfen ob Videoüberwachung eine sinnvolle Maßnahme sein kann, und ich will außerdem, daß das auch die sogenannten Volksvertreter tun dürfen. Vielleicht sollten die das sogar, wurden ja dafür gewählt. Denn zum "einfach machen" ist die Demokratie nicht die richtige Staatsform. Aber die haben wir nunmal. Doof, ich weiß, aber noch ist das nicht umfassend geändert.
Außerdem will ich Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht per se unglaublich schlimm halten dürfen. Ich will auch sagen dürfen, daß ich es nicht für unglaublich schlimm halte, und das tu ich hiermit auch: Ich halte Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht so schlimm! Dreist, aber OK, noch.
Und zu guter Letzt maße ich mir auch an, schlimm finden zu dürfen, obwohl ich nicht immer und alles schlimm finde. Frau Kanzlerin, das geht! Versuchen sie's doch auch mal, sie werden überrascht sein, wie bunt und vielfältig die Welt plötzlich sein kann. Hier was nicht Schlimmes, da was Schlimmeres, dort was ganz doll Schlimmes. Gibt es alles.
Damit liebe Frau Kanzlerin, verabschiede ich mich. Dem Souverän lege ich jedoch zuvor noch nahe, Sie in den offenbar dringend benötigten Urlaub zu schicken.
Nachtrag, 27.5., 16.22 Uhr: Man beachte, daß im verlinkten Video während des Klatschens möglicherweise ein Schnitt stattgefunden hat; Der Bezug zwischen Videoüberwachung und schändlichem Falschparken könnte dadurch konstruiert worden sein, und im Original nicht vorgelegen haben. Es könnte außerdem sehr gut sein, daß die beiden "darf" in mehr als 30 Sekunden Redezeit untergebracht waren.
Genau das wurde mir nämlich kürzlich, vormittags, telephonisch von der Beauftragten für Abonnentenrückgewinnung einer großen deutschen Wochenzeitung angedroht: "Wir haben uns da was überlegt, und zwar: Wir schicken sie in den Urlaub!" Klar, wer die große deutsche Wochenzeitung nicht mehr liest, der muß reif für die Insel sein. Also bietet man ihm an, ihn für sieben Tage 'in den Urlaub zu schicken', wofür er dann als Gegenzug lediglich sein Abonnement wieder aufzunehmen braucht. Man hatte ob dieses genialen Einfalls wahrscheinlich Jubelsprünge erwartet, stieß jedoch nur auf Ablehnung (für sowas wecken die mich?) und rief seitdem nicht mehr an.
Heute im Radio wurde ich wenigstens nicht direkt angesprochen, darum war es erträglicher. Dort verzichtete man auch auf das 'schicken' und kam, falls ich mich richtig erinnere, mit einem simplen Imperativ aus: "Machen sie Urlaub!" Eigentlich nicht weiter schlimm, aber ich war von den Urlaubschickern wohl noch vorbelastet, und so gefiel mir auch das ganz und gar nicht.
Das alles ist aber ohnehin auszuhalten, verglichen mit Lackaffen, die mir sagen wollen was ich darf und was nicht. Bei solchen Dingen wie "Du darfst nicht morden" oder "Du darfst deinem Nachbarn nicht vor die Tür kacken" lasse ich es noch über mich ergehen, denn das sind Dinge, die ich ohnehin nicht tun will, sodaß mir diesbezügliche Vorschriften herzlich gleichgültig sein können. Nun steckt aber die Kanzlerin den Rahmen deutlich enger als gewohnt und erträglich: "Das sind [...] Dinge, über die darf man nicht diskutieren, die muß man einfach machen" sagt sie über Videoüberwachung öffentlicher Plätze (via Indiskretion Ehrensache). Diskussionsabstinenz als Kardinaltungend im demokratischen Gemeinwesen - aber nur wenn's wichtig ist, versteht sich! Da darf man nicht lang palavern. Gehört sich nicht. Ieh-bah.
Aber damit ist das Potential der Kanzlerin natürlich noch lange nicht ausgereizt. Was wäre man auch für eine Konservative, wenn man es bei einem "darf" in weniger als 30 Sekunden Redezeit beließe? Also wird nachgelegt: "Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm". Ein sehr moralisches "darf", und im passenden Kontext fast zustimmungsfähig:
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts von Kindesmißbrauch.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts tödlicher Verkehrsunfälle.
Man darf nicht sagen: Ach, das ist doch nicht so schlimm; angesichts hundertausender Toter in Darfur.
Aber die Kanzlerin wäre nicht die Kanzlerin, wüßte sie nicht mit etwas ganz originellem zu überraschen: Angesichts von Ein-bißchen-was-Wegschmeißen, angesichts von Einen-Anrempeln, angesichts Auf-den-Bürgersteig-Fahrens und In-der-dritten-Reihe-Parkens darf man sowas nicht sagen. Das ist nämlich einfach schlimm, findet die Kanzlerin. Schlimm und eine Gefährdung der inneren Sicherheit. Wer In-dritter-Reihe-Parken nicht schlimm findet, der ist nämlich gar nicht in der Lage, überhaupt noch was schlimm zu finden. Gesetz ist Gesetz. Alle Verstöße dagegen sind gleich schlimm. Und bei innerer Sicherheit gilt: Null Toleranz.
Und nun, Frau Kanzlerin, direkt an Sie: Ich will dürfen! Das issn Ding, wa? Ja, ich will dürfen! Ich will diskutieren dürfen ob Videoüberwachung eine sinnvolle Maßnahme sein kann, und ich will außerdem, daß das auch die sogenannten Volksvertreter tun dürfen. Vielleicht sollten die das sogar, wurden ja dafür gewählt. Denn zum "einfach machen" ist die Demokratie nicht die richtige Staatsform. Aber die haben wir nunmal. Doof, ich weiß, aber noch ist das nicht umfassend geändert.
Außerdem will ich Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht per se unglaublich schlimm halten dürfen. Ich will auch sagen dürfen, daß ich es nicht für unglaublich schlimm halte, und das tu ich hiermit auch: Ich halte Mal-auf-den-Bürgersteig-Fahren für nicht so schlimm! Dreist, aber OK, noch.
Und zu guter Letzt maße ich mir auch an, schlimm finden zu dürfen, obwohl ich nicht immer und alles schlimm finde. Frau Kanzlerin, das geht! Versuchen sie's doch auch mal, sie werden überrascht sein, wie bunt und vielfältig die Welt plötzlich sein kann. Hier was nicht Schlimmes, da was Schlimmeres, dort was ganz doll Schlimmes. Gibt es alles.
Damit liebe Frau Kanzlerin, verabschiede ich mich. Dem Souverän lege ich jedoch zuvor noch nahe, Sie in den offenbar dringend benötigten Urlaub zu schicken.
Nachtrag, 27.5., 16.22 Uhr: Man beachte, daß im verlinkten Video während des Klatschens möglicherweise ein Schnitt stattgefunden hat; Der Bezug zwischen Videoüberwachung und schändlichem Falschparken könnte dadurch konstruiert worden sein, und im Original nicht vorgelegen haben. Es könnte außerdem sehr gut sein, daß die beiden "darf" in mehr als 30 Sekunden Redezeit untergebracht waren.
24/05/07: Go!
Langsam werde ich etwas besser. Gestern der Aufstieg vom 25 Kyu zum 24 Kyu (Bei Go KGS), nachdem der 21 Kyu aufgegeben hatte; Heute eine 132,5:57 Niederlage gegen einen 20 Kyu, aber ich war schon unzufriedener.
Das Spielbrett am Ende (Ich natürlich schwarz):
Das Spielbrett am Ende (Ich natürlich schwarz):
23/05/07: Brothers In Arms?
"I’m pretty certain that, within a few years, Microsoft themselves will be strong advocates against software patents," Shuttleworth [Gründer des Ubuntu-GNU/Linux-Distributors Canonical, D.L.] wrote. "Microsoft is irrevocably committed to shipping new software every year, and software patents represent landmines in their roadmap which they are going to step on, like it or not, with increasing regularity."
[...]
"Microsoft will lose a patent trench war if they start one, and I’m sure that cooler heads in Redmond know that," he wrote. "The real threat to Linux is the same as the real threat to Microsoft, and that is a patent suit from a person or company that is NOT actually building software, but has filed patents on ideas that the GNU project and Microsoft are equally likely to be implementing."
[...]
But even such companies - sometimes known as "patent trolls", although Shuttleworth said he himself dislikes the term - are not themselves the real enemy. "They are only following the rules laid out in law, and making the most of a bad system," he wrote.
[Techworld]
Die Sache verspricht also, spannend zu werden. Wenn es sich dabei auch nicht um die Art von Spannung handelt, die ich besonders goutiere.
[...]
"Microsoft will lose a patent trench war if they start one, and I’m sure that cooler heads in Redmond know that," he wrote. "The real threat to Linux is the same as the real threat to Microsoft, and that is a patent suit from a person or company that is NOT actually building software, but has filed patents on ideas that the GNU project and Microsoft are equally likely to be implementing."
[...]
But even such companies - sometimes known as "patent trolls", although Shuttleworth said he himself dislikes the term - are not themselves the real enemy. "They are only following the rules laid out in law, and making the most of a bad system," he wrote.
[Techworld]
Die Sache verspricht also, spannend zu werden. Wenn es sich dabei auch nicht um die Art von Spannung handelt, die ich besonders goutiere.
17/05/07: Symmetrisierung
"It's certainly a lot more likely that Microsoft violates patents than Linux does," said Torvalds, holder of the Linux trademark. If the source code for Windows could be subjected to the same critical review that Linux has been, Microsoft would find itself in violation of patents held by other companies, said Torvalds.
[InformationWeek]
In Großen und Ganzen sagt Torvalds im verlinkten Artikel das Gleiche wie Rayson und nachplappernder Weise ich. Aber die zitierte Passage verdient besondere Beachtung, argumentierte doch Steve Ballmer wie folgt:
"We live in a world where we honor, and support the honoring of, intellectual property," says Ballmer in an interview. FOSS patrons are going to have to "play by the same rules as the rest of the business," he insists. "What's fair is fair."
[CNNMoney]
Gleiches Recht und gleiche Pflichten für alle, das kann man einsehen. Also, Microsoft; her mit den Quellen, und man wird sehen, wie man sich einigen kann. Ein paar gute Lacher sind vielleicht auch drin. Wenn Euch diese Variante aber irgendwie unangenehm sein sollte: Shush. What's fair is fair. (Eigentlich wollte ich Trollen ja keine Beachtung mehr schenken, aber solche Vorsätze halten immer nur bis zum nächsten Beitrag.)
Und noch eine Anmerkung: Falls es wirklich zum befürchteten 'Patent-Armageddon' kommen sollte, dann können sich alle Optimisten nur bequem zurücklehnen und abwarten. Denn es wäre, kleine Reste an Vernunft an relevanter Stelle vorausgesetzt, kaum zu erwarten, daß das Patentrecht dergleichen unbeschadet übersteht.
[InformationWeek]
In Großen und Ganzen sagt Torvalds im verlinkten Artikel das Gleiche wie Rayson und nachplappernder Weise ich. Aber die zitierte Passage verdient besondere Beachtung, argumentierte doch Steve Ballmer wie folgt:
"We live in a world where we honor, and support the honoring of, intellectual property," says Ballmer in an interview. FOSS patrons are going to have to "play by the same rules as the rest of the business," he insists. "What's fair is fair."
[CNNMoney]
Gleiches Recht und gleiche Pflichten für alle, das kann man einsehen. Also, Microsoft; her mit den Quellen, und man wird sehen, wie man sich einigen kann. Ein paar gute Lacher sind vielleicht auch drin. Wenn Euch diese Variante aber irgendwie unangenehm sein sollte: Shush. What's fair is fair. (Eigentlich wollte ich Trollen ja keine Beachtung mehr schenken, aber solche Vorsätze halten immer nur bis zum nächsten Beitrag.)
Und noch eine Anmerkung: Falls es wirklich zum befürchteten 'Patent-Armageddon' kommen sollte, dann können sich alle Optimisten nur bequem zurücklehnen und abwarten. Denn es wäre, kleine Reste an Vernunft an relevanter Stelle vorausgesetzt, kaum zu erwarten, daß das Patentrecht dergleichen unbeschadet übersteht.
17/05/07: P != NP
Hoffe ich.
Hier findet sich mein neuer öffentlicher PGP-Schlüssel. Ich bitte ausdrücklich um Signaturen und darum, ihn so oft wie möglich zu verwenden. Noch gehe ich nicht so weit, unverschlüsselte Emails nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, denke aber darüber nach.
Hier findet sich mein neuer öffentlicher PGP-Schlüssel. Ich bitte ausdrücklich um Signaturen und darum, ihn so oft wie möglich zu verwenden. Noch gehe ich nicht so weit, unverschlüsselte Emails nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, denke aber darüber nach.
15/05/07: Fooling Users Daily
Microsoft told Fortune magazine that various free software products violate at least 235 patents, and it's time to expect users of this software to pay up patent licensing royalties: 'Microsoft General Counsel Brad Smith and licensing chief Horacio Gutierrez sat down with Fortune recently to map out their strategy for getting FOSS users to pay royalties. Revealing the precise figure for the first time, they state that FOSS infringes on no fewer than 235 Microsoft patents.
[Slashdot]
Klingt schlimm, ist es aber nicht weiter. Wie Rayson anmerkt handelt es sich nur um eine weitere Instanz der Fear-Uncertainty-Doubt-Taktik, mit der Microsoft groß geworden ist. Das einzig Ärgerliche ist eigentlich, daß diese Taktik so effizient ist. Aber Raysons Argumentation ist schlüssig:
Wenn es wirklich nur darum ginge, einen Wettbewerber daran zu hindern, sich an eigenem Code zu bedienen, dann würde Microsoft konkret sagen, wo es die Probleme sieht. Aber genau das tut es nicht, denn die Gemeinde der Linux-Programmierer würde dann wie angekündigt daran gehen, den Code zu umzuschreiben, dass dieses Problem aus der Welt geschafft wäre.
Mit bloßem "es sind Patente verletzt, wir sagen Euch aber nicht welche" wird man kaum Geld eintreiben können. Und sollte man sich irgendwann dazu hinreißen lassen, die genauen Patentverletzungen (so es denn überhaupt welche gibt) bekannt zu geben, dann sind diese wohl bald nicht mehr da.
Wichtig ist in erster Linie also, sich nicht verunsichern zu lassen, denn nichts anderes soll mit dieser abstrusen Vorgehensweise bewirkt werden; der Nutzer soll sich in einem ständigen Zustand der Unsicherheit befinden, weil er befürchtet, daß irgendwelche Zahlungen auf ihn zukommen könnten. Die beste Weise, damit umzugehen, ist so zu verfahren, wie in Foren und Blogs auch: Trollen einfach keine Beachtung schenken.
Das eigentliche Problem ist hier aber auch nicht das zwielichtige Geschäftsgebaren einer notorisch unredlichen Firma, sondern vielmehr das Patentrecht. Wer Interesse daran hat, sich dagegen zu engagieren, der sei (via Rayson) auf folgende Links verwiesen: http://www.ffii.org/, http://www.nosoftwarepatents.de/.
[Slashdot]
Klingt schlimm, ist es aber nicht weiter. Wie Rayson anmerkt handelt es sich nur um eine weitere Instanz der Fear-Uncertainty-Doubt-Taktik, mit der Microsoft groß geworden ist. Das einzig Ärgerliche ist eigentlich, daß diese Taktik so effizient ist. Aber Raysons Argumentation ist schlüssig:
Wenn es wirklich nur darum ginge, einen Wettbewerber daran zu hindern, sich an eigenem Code zu bedienen, dann würde Microsoft konkret sagen, wo es die Probleme sieht. Aber genau das tut es nicht, denn die Gemeinde der Linux-Programmierer würde dann wie angekündigt daran gehen, den Code zu umzuschreiben, dass dieses Problem aus der Welt geschafft wäre.
Mit bloßem "es sind Patente verletzt, wir sagen Euch aber nicht welche" wird man kaum Geld eintreiben können. Und sollte man sich irgendwann dazu hinreißen lassen, die genauen Patentverletzungen (so es denn überhaupt welche gibt) bekannt zu geben, dann sind diese wohl bald nicht mehr da.
Wichtig ist in erster Linie also, sich nicht verunsichern zu lassen, denn nichts anderes soll mit dieser abstrusen Vorgehensweise bewirkt werden; der Nutzer soll sich in einem ständigen Zustand der Unsicherheit befinden, weil er befürchtet, daß irgendwelche Zahlungen auf ihn zukommen könnten. Die beste Weise, damit umzugehen, ist so zu verfahren, wie in Foren und Blogs auch: Trollen einfach keine Beachtung schenken.
Das eigentliche Problem ist hier aber auch nicht das zwielichtige Geschäftsgebaren einer notorisch unredlichen Firma, sondern vielmehr das Patentrecht. Wer Interesse daran hat, sich dagegen zu engagieren, der sei (via Rayson) auf folgende Links verwiesen: http://www.ffii.org/, http://www.nosoftwarepatents.de/.
12/05/07: Spaß mit tcpdump
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
03:45:22.883367 IP (tos 0x0, ttl 47, id 0, offset 0, flags [DF], proto: UDP (17), length: 490) 60.12.192.38.50952 > dslb-084-056-128-145.pools.arcor-ip.net.1026: [udp sum ok] UDP, length 462
E.....@./.y.<..&T8........L...(.......................{Z........O........$.V..2.b.%...................~................. FROM........................TO..............:.......:...STOP! WINDOWS REQUIRES IMMEDIATE ATTENTION.
Windows has found 55 Critical System Errors.
To fix the errors please do the following:
1. Download Registry Update from: www.registryalert.net
2. Install Registry Update
3. Run Registry Update
4. Reboot your computer
FAILURE TO ACT NOW MAY LEAD TO SYSTEM FAILURE!
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Da muß ich mir also Sorgen machen.
Nachtrag: Nein! Muß ich nicht!
Im Sinne meiner Informationspflicht als hochseriöser Mediendiensteanbieter möchte ich mit Nachdruck darauf hinweisen, daß man hier nach Strich und Faden versucht, Menschen verhohne zu piepeln. Ich habe ein Linux-System, deswegen kann ich gar keine 55 kritischen Windows-Systemfehler haben. Ich habe auch keine Registry, die ich bei www.registryalert.net updaten könnte. Die obige Meldung habe ich mir mit einem sogenannten Packet-Sniffer direkt aus dem TCP/IP-Stack geschnappt, sonst hätte ich sie niemals zu sehen bekommen. Die wird nämlich von zwielichtigen Gestalten (das rollende Auge sei hier als denkbare Möglichkeit genannt) auf gut Glück verschickt. Und wenn Sie die bizarre 'Fehlermeldung' nicht mehr sehen wollen, dann schalten sie doch einfach ihren Windows-Messenger aus.
Ich hätte damit rechnen müssen. www.registryalert.net ist innerhalb kürzester Zeit zu einem der Top-Suchbegriffe, die auf meine Seite führen, aufgestiegen.
03:45:22.883367 IP (tos 0x0, ttl 47, id 0, offset 0, flags [DF], proto: UDP (17), length: 490) 60.12.192.38.50952 > dslb-084-056-128-145.pools.arcor-ip.net.1026: [udp sum ok] UDP, length 462
E.....@./.y.<..&T8........L...(.......................{Z........O........$.V..2.b.%...................~................. FROM........................TO..............:.......:...STOP! WINDOWS REQUIRES IMMEDIATE ATTENTION.
Windows has found 55 Critical System Errors.
To fix the errors please do the following:
1. Download Registry Update from: www.registryalert.net
2. Install Registry Update
3. Run Registry Update
4. Reboot your computer
FAILURE TO ACT NOW MAY LEAD TO SYSTEM FAILURE!
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Da muß ich mir also Sorgen machen.
Nachtrag: Nein! Muß ich nicht!
Im Sinne meiner Informationspflicht als hochseriöser Mediendiensteanbieter möchte ich mit Nachdruck darauf hinweisen, daß man hier nach Strich und Faden versucht, Menschen verhohne zu piepeln. Ich habe ein Linux-System, deswegen kann ich gar keine 55 kritischen Windows-Systemfehler haben. Ich habe auch keine Registry, die ich bei www.registryalert.net updaten könnte. Die obige Meldung habe ich mir mit einem sogenannten Packet-Sniffer direkt aus dem TCP/IP-Stack geschnappt, sonst hätte ich sie niemals zu sehen bekommen. Die wird nämlich von zwielichtigen Gestalten (das rollende Auge sei hier als denkbare Möglichkeit genannt) auf gut Glück verschickt. Und wenn Sie die bizarre 'Fehlermeldung' nicht mehr sehen wollen, dann schalten sie doch einfach ihren Windows-Messenger aus.
Ich hätte damit rechnen müssen. www.registryalert.net ist innerhalb kürzester Zeit zu einem der Top-Suchbegriffe, die auf meine Seite führen, aufgestiegen.
11/05/07: Für jeden Geschmack ein Kind dabei
Da ich mich kürzlich bereits beim willigen Konsum einer Planetopia-Internet-Sendung, als man eine Familie beim großen Glück mit dem neuen Notebook und dem Aufbau einer Familien-Homepage mit tollen Bildern zeigte, fragte, ob auf diese Homepage denn auch noch der Hinweis kommen werde: "Falls Sie Interesse an einem unserer Kinder haben, melden sie sich bitte unter folgender Emailadresse", hier nun ganz Web2.0 was Neues DuGeröhrt:
[via SistaWeb]
[via SistaWeb]
10/05/07: Schon wieder eine Frage
Angenommen, man ist ein sehr ungeschickter Mensch und faßt rein zufällig ausgerechnet am Morgen des Tages, an dem man seinen neuen Paß einige Wochen zu spät beantragen möchte, mit allen zehn Fingern auf die heiße Herdplatte, sodaß für einige Zeit keine Fingerabdrücke mehr davon zu gewinnen sind. Bekommt man dann lediglich keinen Paß oder gleich U-Haft?
...vom Verlagshaus Springer als unkollegial und den eigenen Werten widersprechend eingestuft und darum gelöscht, findet man hier.
[Link zur Stellungnahme via law blog; dank an den Kommentator FG bei B.L.O.G. für den Hinweis auf den Artikel bei I'm not a number...]
[Link zur Stellungnahme via law blog; dank an den Kommentator FG bei B.L.O.G. für den Hinweis auf den Artikel bei I'm not a number...]