29/04/07: Und ich dachte schon...
...jemand habe meinen ICQ-Account gehijackt. Das rollende Auge oder irgendeine ähnlich dubiose Gestalt.
Aber eine kurze Suche nach "ICQ" auf technorati.com läßt mich zu dem Schluß kommen, daß es sich wohl um ein Serverproblem handeln muß.
Nachtrag: Kaum getippt, schon geht es wieder.
Aber eine kurze Suche nach "ICQ" auf technorati.com läßt mich zu dem Schluß kommen, daß es sich wohl um ein Serverproblem handeln muß.
Nachtrag: Kaum getippt, schon geht es wieder.
27/04/07: Canterbury Tort
"Hallo, wer ist dran?"
"Hallo Gottfried, ich bin's, Johann."
"Tagchen Johann wie geht's so?"
"Eher schlecht."
"Och warum?"
"Weil ich gehört habe, daß du Decamerone kopieren und unter deinem Namen rausbringen willst. Das gefällt mir gar nicht. Unterlaß' es."
"Aber..."
"Ja, ich weiß, beim Filostrato habe ich nochmal beide Augen zugedrückt, aber jetzt habe ich die Schnauze voll. Mach mit Lorris' Dreck was du willst, aber laß die Finger von meinem geistigen Eigentum."
"OK..."
"Wirklich?"
"Ja."
"Will ich hoffen. Bis die Tage."
(Da Giovanni Boccaccio bereits seit einigen Jahren tot war (gest. 1375), als Geoffrey Chaucer die "Canterbury Tales" begann (Anfang der 1380er), und sein Nachlaßverwalter außerdem schlief, hat dieses Gespräch so oder so ähnlich niemals stattgefunden.)
"Hallo Gottfried, ich bin's, Johann."
"Tagchen Johann wie geht's so?"
"Eher schlecht."
"Och warum?"
"Weil ich gehört habe, daß du Decamerone kopieren und unter deinem Namen rausbringen willst. Das gefällt mir gar nicht. Unterlaß' es."
"Aber..."
"Ja, ich weiß, beim Filostrato habe ich nochmal beide Augen zugedrückt, aber jetzt habe ich die Schnauze voll. Mach mit Lorris' Dreck was du willst, aber laß die Finger von meinem geistigen Eigentum."
"OK..."
"Wirklich?"
"Ja."
"Will ich hoffen. Bis die Tage."
(Da Giovanni Boccaccio bereits seit einigen Jahren tot war (gest. 1375), als Geoffrey Chaucer die "Canterbury Tales" begann (Anfang der 1380er), und sein Nachlaßverwalter außerdem schlief, hat dieses Gespräch so oder so ähnlich niemals stattgefunden.)
13/04/07: Let's form a company
Let's do it now!
12/04/07: 300 war toll
Damit meine ich allerdings das opulente und politisch völlig irrelevante Metzel-300, wie es im Kino zu sehen ist, nicht das Politischer-Kommentar-300, das in den Köpfen einiger Kritiker bewundert werden kann.
03/04/07: RICHTIG böse
Die „Saw“-Macher sind [...] Dilettanten, die meinen, die Exzesse von Guantanamo und Abu Ghraib unreflektiert ins Kino transportieren zu können. Diese Mischung aus Fantasiearmut und purem Geschäftskalkül ist nicht nur nach-, sondern auch fahrlässig.
[Jens Hinrichsen über Saw III, film-dienst via Filmzentrale]
Wow. Daß die Amis wirklich so skrupellos sind, das hätte ich mir niemals träumen lassen.

[Jens Hinrichsen über Saw III, film-dienst via Filmzentrale]
Wow. Daß die Amis wirklich so skrupellos sind, das hätte ich mir niemals träumen lassen.

01/04/07: Es ist geschafft
Endlich habe ich wieder ein Betriebssystem auf Linux-Basis (kubuntu). Und mir ist auch gar nicht mehr einsichtig, warum ich vor einigen Jahren überhaupt wieder auf Windows (XP) umgestiegen bin... Ahhh... Es hatte damit zu tun, daß mein neuer Rechner ein Notebook war. Und von Linux auf Laptops hatte ich in der Zeit, als ich mich aktiv informierte, nie besonders Glorreiches gelesen. Dann hatte ich den Faden, was den Entwicklungsstand betraf, völlig verloren, da mein alter Rechner ohnehin bei den neueren Programmen vollends in die Knie gegangen wäre. Das Linux-System war stabil, wenn auch nicht schnell (was es auf der Hardware nie gewesen war) gelaufen, und ich mußte mich eigentlich um nichts mehr kümmern. Dann kam das Notebook. Und ich hatte damals wirklich keine Lust auf Experimente. Also nahm ich mit gemischten Gefühlen in Kauf, das mitgelieferte XP zu verwenden.
Nur bin ich ein schlechter Pfleger. Ich habe keine Lust, ständig Heile-heile-Gänschen mit meinem Betriebssystem zu spielen. Ich will einfach nur, daß es läuft. Windows nimmt einem solcherlei Vernachlässigung aber sehr übel, und entsprechend bescheiden lief es dann auch die meiste Zeit. Darum war meine Entscheidung, Windows wieder lebewohl zu sagen, diesmal gar nicht von besonderen ideologischen Überlegungen getragen - wie noch in meiner Jugend - sondern vor allem einfach von Pragmatismus, da ich mich ja teilweise schon nach meinem alten Rechner zurückzusehnen begann angesichts dessen, was Windows da aufführte.
Heute war es dann so weit. Derzeit werden gerade die 15 GB Daten von meiner letzten Windows-Partition auf das ext3-Sytem überführt, damit ich die Windows Partition auch noch umwandeln kann. Während das geschieht kann ich ganz normal an diesem Rechner arbeiten und diesen läppischen Text verfassen. Bei meinem Windows hätte das Leid bedeutet.
Viel Leid.
Wie gesagt, die ideologische Komponente spielte eine geringe Rolle. Aber dennoch bin ich wieder ins Grübeln gekommen:
Wie kann es eigentlich sein, daß eine Firma, die ein "Quick and Dirty Operating System" eingekauft, in "Disk Operating System" umbenannt, leicht verändert und noch neun Jahre nach dessen technischer Veraltung als Flaggschiff geführt hat, ohne Speicherverwaltung und mit einem Dateisystem, das ineffizienter war als die deutsche Bürokratie, eine Firma die dann, nach Ablauf dieser neun Jahre, endlich zaghafte aber untragbar instabile Versuche in Richtung sinnvolle Speicherverwaltung unternahm aber diese weiterhin mit einem Dateisystem, das ineffizienter war als die deutsche Bürokratie bestückte, eine Firma schließlich, die technisch führend eigentlich immer nur in der Beschneidung von Nutzerrechten (außer da, wo so etwas sinnvoll wäre) war - daß eine solche Firma überhaupt noch ernst genommen wird?
Nur bin ich ein schlechter Pfleger. Ich habe keine Lust, ständig Heile-heile-Gänschen mit meinem Betriebssystem zu spielen. Ich will einfach nur, daß es läuft. Windows nimmt einem solcherlei Vernachlässigung aber sehr übel, und entsprechend bescheiden lief es dann auch die meiste Zeit. Darum war meine Entscheidung, Windows wieder lebewohl zu sagen, diesmal gar nicht von besonderen ideologischen Überlegungen getragen - wie noch in meiner Jugend - sondern vor allem einfach von Pragmatismus, da ich mich ja teilweise schon nach meinem alten Rechner zurückzusehnen begann angesichts dessen, was Windows da aufführte.
Heute war es dann so weit. Derzeit werden gerade die 15 GB Daten von meiner letzten Windows-Partition auf das ext3-Sytem überführt, damit ich die Windows Partition auch noch umwandeln kann. Während das geschieht kann ich ganz normal an diesem Rechner arbeiten und diesen läppischen Text verfassen. Bei meinem Windows hätte das Leid bedeutet.
Viel Leid.
Wie gesagt, die ideologische Komponente spielte eine geringe Rolle. Aber dennoch bin ich wieder ins Grübeln gekommen:
Wie kann es eigentlich sein, daß eine Firma, die ein "Quick and Dirty Operating System" eingekauft, in "Disk Operating System" umbenannt, leicht verändert und noch neun Jahre nach dessen technischer Veraltung als Flaggschiff geführt hat, ohne Speicherverwaltung und mit einem Dateisystem, das ineffizienter war als die deutsche Bürokratie, eine Firma die dann, nach Ablauf dieser neun Jahre, endlich zaghafte aber untragbar instabile Versuche in Richtung sinnvolle Speicherverwaltung unternahm aber diese weiterhin mit einem Dateisystem, das ineffizienter war als die deutsche Bürokratie bestückte, eine Firma schließlich, die technisch führend eigentlich immer nur in der Beschneidung von Nutzerrechten (außer da, wo so etwas sinnvoll wäre) war - daß eine solche Firma überhaupt noch ernst genommen wird?
01/04/07: Auch mal knuten
Einfache Lehrsätze der deutschen Bärenkunde:
Eisbär:

[Quelle: Mittelbayerische]
Scheißbär:

[Quelle: DPA via Morgenpost]
OK, das lag nahe. Ebenso unser Blick in die Zukunft:
Knut in einigen Jahren bei erneutem Pressetermin mit dem Bundesumweltminister oder (es ist nicht genau zu erkennen) dem bayerischen Ministerpräsidenten. Diskutiert wird bei dem Treffen unter anderem das Schicksal von Bruno:

[Quelle: IGPP]
Eisbär:

[Quelle: Mittelbayerische]
Scheißbär:

[Quelle: DPA via Morgenpost]
OK, das lag nahe. Ebenso unser Blick in die Zukunft:
Knut in einigen Jahren bei erneutem Pressetermin mit dem Bundesumweltminister oder (es ist nicht genau zu erkennen) dem bayerischen Ministerpräsidenten. Diskutiert wird bei dem Treffen unter anderem das Schicksal von Bruno:

[Quelle: IGPP]